Mit einem "Glückwunsch und einem dicken Dankeschön" konnte Kultus- und Sozialdezernent Reinhard Sliwka jetzt 16 frischgebackenen Integrationslotsen aus 10 verschiedenen Nationen ihre Urkunden überreichen. Als Ehrenamtliche sollen sie in Zukunft, so Sliwka, für "eine weiche Landung von Neuankömmlingen in Osnabrück" sorgen.
In einem von Christina Müller-Wille und Hülliye Zengin geleiteten Pilot-Seminar der VHS der Stadt Osnabrück hatten die Frauen und Männer zwischen 25 und 64 Jahren sich in zentralen Bereichen und Themen der Zuwanderung fit gemacht – von den Formen der Zuwanderung über Gesetze und staatliche Hilfen bis zur kompetenten Gesprächsführung und Reflexion der eigenen Erfahrungen.
Nicht im eigenen Saft kochen
Schon jetzt sind die 16 Integrationslotsen teilweise in Vereinen und Projekten wie "Exilverein", "feme", "Brücke der Hoffnung", "Internationales Frauennetz" oder "Landsmannschaft der Russlanddeutschen" aktiv und wollen dort ihre neu erworbenen Kenntnisse in die Praxis umsetzen. Andere werden über die Freiwilligenagentur oder das Büro für Integration in die ehrenamtliche Lotsenarbeit vermittelt.
Zukünftig sollen an der VHS der Stadt Osnabrück pro Jahr zwei Integrationslotsen-Seminare durchgeführt werden. An Interesse, so Fachbereichsleiterin Astrid Dinter, mangelt es nicht: Schon jetzt stehen 20 Interessenten für das nächste Seminar auf der Warteliste.



