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Psychologische Vortragsreihe 

Informationen vermitteln, Vorurteile abbauen

Vortragsreihe über psychische Erkrankungen ab 22. Februar

Kooperationspartner VHS und LKH
Die Kooperations-Partner von VHS und LKH
Kooperationspartner VHS und LKH
 

Rund 50 Prozent aller Bundesbürger sind im Laufe ihres Lebens von psychischen Störungen oder Erkrankungen betroffen – doch die wenigsten reden darüber und noch immer erschweren Unwissenheit und Vorurteile die Diagnose und Therapie.
In Kooperation mit dem Niedersächsischen Landeskrankenhaus bietet die Volkshochschule daher eine sechsteilige Vortrags- und Diskussionsreihe unter dem Titel "Seelische Notsituationen verstehen und helfen" an.  Das Themenspektrum reicht von alltäglichen psychosomatischen Erkrankungen und Suchterkrankungen über Depression und Demenz bis zum Maßregelvollzug.
Wie Fachbereichsleiter Jürgen Bendszus und der  Ärztliche Direktor des LKH, Prof. Dr. med. Wolfgang Weig erläuterten, sollen mit dieser hochkarätig besetzten Reihe zugleich "wertvolle Informationen vermittelt"  und "eingefleischte Vorurteile abgebaut" werden. Zu den "allgemeinverständlichen Vorträgen" sind neben Betroffenen und ihren Angehörigen auch Multiplikatoren aus dem pädagogisch-sozialen Bereich und alle anderen am Thema Interessierten herzlich eingeladen.

Depression - Volkskrankheit Nummer zwei

Zum Auftakt wird Prof. Wolfgang Weig am Mittwoch, den 22. Februar, sich dem häufig verschwiegenen Problem der "Sexuellen Funktionsstörungen und ihrer Behandlungsmöglichkeiten" widmen. Oftmals seien hier die Ursachen psychosomatischer Art, doch ebenso kämen auch vielfältige Auswirkungen von Medikamenten und Genussmitteln in Frage. Eine Woche später stellt Dr. med. Uwe Kinzel am 1. März unter dem Titel "Wieviel Depression ist normal?" die "neue Volkskrankheit Nummer zwei" näher vor. "Wir müssen", so Kinzel, "diese Erkrankung dringend aus ihrem Schattendasein holen und aufklären" - denn noch heute stürben rund 15 Prozent der depressiv erkrankten durch Suizid oder schwerwiegende psycho-somatische Begleiterscheinungen.

Weitere Themen und Termine:

  • "Psychische Erkrankungen im Alter" (8. März)

  •  "Verrückt und behindert?" (15. März)

  •  "Sucht – eine Leidenschaft, die Leiden schafft" (22. März)

  •  "Die schizophrene Psychose" (30. März)

  •  "Maßregelvollzug" (26. April)

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr im Haus der Volkshochschule (Vortragssaal), der Eintritt beträgt 2 Euro.

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