Herzschlagfinale im VHS-Wissensquiz: Mit zehn Punkten Vorsprung setzte sich Norbert Hagemeier in der alles entscheidenden Endrunde durch und konnte strahlend den von der Volksbank gestifteten Hauptpreis in Höhe von 1000 Euro in Empfang nehmen.
11 Finalisten, die das über vier Wochen laufende Internet-Wissensquiz der VHS allesamt mit der maximalen Punktzahl von 4200 abgeschlossen hatten, waren – unterstützt von Familien und Freunden - im Großen Saal der Volkshochschule zur Endausscheidung angetreten. Unter der mit allerlei Wissensleckerbissen und Bonmots gespickten Moderation von VHS-Vize Dr. Carl-Heinrich Bösling und Volksbank-Vorstand Udo Herz hatten sie zunächst die Vorrunde mit fünfzehn Fragen und jeweils drei zur Auswahl stehenden Amtworten zu überstehen. So wurde unter anderem gefragt, von welcher Pflanze die Artischocke abstammt (von der Diestel) oder welcher Schriftsteller das Pseudonym „Peter Panter“ benutzte (Kurt Tucholsky). Eng blieb das Feld beieinander, darunter auch die 11- bis 13jährigen Jonas Hagemeier sowie Marcel und Yannick Schnieder. Bei mancher Frage wie der nach den Hauptfiguren von „Warten auf Godot“ (Wladimir und Estragon) wurden dabei auch mal kollektive Fehlentscheidungen getroffen. Süffisant kommentierte Bösling: „Abgucken ist zwar erlaubt, aber hilft auch nicht immer weiter“.
Abgucken half nicht immer
Nach der mit einer schwierigen Stichfrage ("Wie groß ist die Fläche der Bundesrepublik Deutschland?") beendeten Vorrunde hatten schließlich Gunda Theusner, Norbert Hagemeier, Sabine Koppitz und Jutta Bick die Nase vorn. In der Endrunde warteten weiteren fünfzehn Fragen auf diese vier Bestplatzierten. Erst auf der Zielgeraden konnte Norbert Hagemeier schließlich die lange in Führung liegende Gunda Theusner hinter sich lassen und mit 230 Punkten den Hauptpreis von 1000 Euro gewinnen. Gemeinsam mit seiner Familie hatte der Bad Rothenfelder während des Internet-Quiz tagtäglich bis zu zwei Stunden recherchiert, um die richtigen Antworten auf die 420 Online-Fragen zu finden. Die Mühe hat sich gelohnt, auch wenn Norbert Hagemeier nach dem Sieg befürchtete, „dass ich nun den Hauptpreis mit meiner Familie teilen muss.“
Auch auf die übrigen Finalisten warteten wertvolle Sachpreise und Gutscheine, die von den Sponsoren NTplus, den Stadtwerken, dem Theater, der VHS und Osnatel zur Verfügung gestellt wurden.



