Als eine »Eintrittskarte zum Studium« konnten jetzt rund 40 AbsolventInnen des »Nichtabiturientenkurses« (NAK) der Volkshochschule der Stadt Osnabrück ihre von Universität und Fachhochschule ausgestellten Zeugnisse in Empfang nehmen. Der stellvertretende VHS-Direktor Dr. Carl-Heinrich Bösling wies bei der feierlichen Zeugnisübergabe darauf hin, dass die Volkshochschule im Laufe der vergangenen gut 30 Jahre »tausende von Kandidaten erfolgreich auf die Hochschulzulassungsprüfung vorbereitet und ihnen damit völlig neue berufliche Perspektiven eröffnet hat«.
Zielgerichtet und hoch motiviert
Bösling unterstrich, dass die NAK-TeilnehmerInnen ihre Zukunft »sehr zielgerichtet und hoch motiviert in die Hand nehmen«. So seien viele der ehemaligen NAK-AbsolventInnen heute als LehrerInnen, PsychologeInnen, Rechtsanwälte oder erfolgreiche Geschäftsleute und Manager tätig.
Er lobte auch die »langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit« mit der Universität und Fachhochschule, die die Prüfungen abnehmen und die Zeugnisse ausstellen. »Hand in Hand« würden die NAK-TeilnehmerInnen so zum Wunsch-Studium geführt.
Der NAK ist neben Gymnasium und Abendgymnasium der dritte Weg zum Studium und bietet Berufstätigen oder auch Müttern ohne Abitur die Chance auf eine akademische Laufbahn. Wie VHS-Fachbereichsleiter Jürgen Bendszus erläuterte, ist die »Voraussetzung dafür eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine zweijährige Berufspraxis oder eine fünfjährige Tätigkeit als Mutter und Hausfrau«. An der VHS wird der NAK als Tages- oder berufsbegleitender Abendkurs mit einer Laufzeit von 12 beziehungsweise 16 Monaten angeboten.


