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Runder Tisch der Religionen 

Große Aufmerksamkeit für einen
"Runden Tisch der Religionen"

Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung
Die ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Rita Süsssmuth, spricht in der Volkshochschule über Religionsfreiheit und ermuntert Osnabrück zur Gründung eines Runden Tisches der Religionen.
 

Auf ein breites öffentliches Interesse stieß eine Veranstaltungsreihe der Volkshochschule zum Thema "Religionen suchen Frieden" im Herbst 2007. In Kooperation mit der Regionalgruppe "Religions for Peace (RfP) international", dem Arbeitskreis der Religionen Osnabrück (AROS) und dem Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück waren die drei öffentlichen Veranstaltungen konzipiert worden. Unterstützt wurde die Initiative auch von der evangelischen und der katholischen Kirche in Osnabrück, dem Arbeitskreis christlicher Kirchen Osnabrück (ACKOS), der jüdischen Gemeinde und der Türkisch-Islamischen Union (DITIB) Osnabrück.

Schon bei der Auftaktveranstaltung der Reihe, bei der die ehemalige Bundestagspräsidentin Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth als Sprecherin eingeladen worden war, konnten die Veranstalter unter den rund 140 Teilnehmern die Vertreter zahlreicher Glaubensgemeinschaften und Kirchen im großen Vortragssaal der Volkshochschule begrüßen. Als ein Plädoyer für Liebe und Toleranz wirkte die Ansprache von Rita Süssmuth, die die Zuhörer aufforderte, einander zuzuhören und aufeinander zuzugehen. "Stellen Sie sich vor, wir würden einander zuhören, was wir alles wüssten …".
Sehr praktisch wurde es vor allem bei der letzten Veranstaltung der Reihe, einer Podiumsdiskussion mit dem Osnabrücker Oberbürgermeister Boris Pistorius, als die Vertreter bereits bestehender Runder Tische der Religionen aus Hannover, Stuttgart, Nürnberg und Köln von ihren Erfahrungen berichteten. Ihr gemeinsames Fazit: der Weg zu einem offenen und fairen Dialog der Religionen ist nicht leicht, aber er lohnt sich. In diesem Sinne machten die Podiumsteilnehmer den Osnabrückern Mut, ihre Initiative fortzuführen und so bald wie möglich einen Runden Tisch der Religionen in Osnabrück einzurichten.

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