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Von Kautschuk bis Coltan Wie globale kriminelle Netzwerke den Kongo ausbeuten Kooperation: Colloquium Dritte Welt




19A7111 Vortrag
Dozent/in:
Andrea Böhm
Beginn:
Dienstag, 05.03.2019
Uhrzeit:
19:30–21:45 Uhr
Ort:
Gebühr:
Eintritt frei!
Keine Anmeldung erforderlich!

Beschreibung:

Der Kongo ist seit über einem Jahrhundert ein Zentrum des internationalen Raubbaus und riesiger Gewinne für globale Konzerne und illegale Netzwerke. Mit Profiten aus dem Kautschuk-Export finanzierte der belgische König Leopold II seine Prachtbauten und europäische Bergbaukonzerne verdienten Millionen mit dem Abbau von Uran. Auch heute geht der Raubbau weiter: China hat sich den Zugriff auf die riesigen Erzvorkommen des Landes gesichert. Kriegsherren, Schmuggler, Politiker und internationale Konzerne profitieren, nicht aber die Menschen in den Minen. Gleichzeitig war der Kongo auch immer schon Schauplatz des Kampfes gegen Ausbeutung und Korruption. Und noch immer versuchen kongolesische Kirchen, Juristen und Journalisten – oft mit Hilfe aus dem Ausland – würdigere Lebensbedingungen für die Menschen zu schaffen.
Andrea Böhm ist Auslandskorrespondentin der "Zeit" für den Nahen Osten mit Sitz in Beirut. Über die rücksichtslose Ausbeutung des Kongo hat sie in ihrem Buch "Gott und die Krokodile" geschrieben.

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