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"Wenn das Gerede nicht aufhört, ist Hoyer für das Konzentrationslager reif" Ein Kloster Oeseder Sportlehrer wird von der Partei aus seinem katholischen Milieu entfernt Kooperation: Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht, Museumsquartier Osnabrück




19B7240 Vortrag
Dozent/in:
Martina Sellmeyer
Beginn:
Donnerstag, 05.09.2019
Uhrzeit:
19:30–21:45 Uhr
Ort:
Gebühr:
Eintritt frei!
Keine Anmeldung erforderlich!

Beschreibung:

Alfons Hoyer war ein engagierter Sportler, der sich mit seinen "Jugendkraftlern" der Gleichschaltung durch das NS-System mit großer persönlicher Sturheit widersetzte und seine christliche Grundhaltung öffentlich demonstrierte, bis die Partei ihm mit dem Konzentrationslager drohte. Er scheute sich dennoch nicht, sein Leben zu riskieren, als er sich 1942 freiwillig zur Wehrmacht meldete, um sich endlich öffentlich gegen die von der NSDAP über ihn verbreiteten Verleumdungen äußern zu können: "Dann hätte ich dem feigen Gesindel die Maske vom Gesicht gerissen". Das wusste die Partei durch die "sofortige Herausnahme aus seinem Milieu" zu verhindern. Hoyer wurde zwangsversetzt, während man seine Ehefrau durch Zwangsarbeitseinsätze drangsalierte, "damit Hoyers endlich aus Kloster Oesede verschwänden".

Kursort


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