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"Erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" Geschichtsrevisionismus von AfD und Neuer Rechten als Herausforderung der Gedenkstättenarbeit Kooperation Gedenkstätte Augustaschaft/MQ4 Osnabrück




21B7223 Vortrag
Dozent:in:
Dr. Jens-Christian Wagner
Beginn:
Donnerstag, 07.10.2021
Uhrzeit:
19:30–21:45 Uhr
Ort:
Gebühr:
Eintritt frei!
Der Kurs ist nicht mehr buchbar.

Wichtiger Hinweis:

Tel.- oder Online-Anmeldung erforderlich!

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der aktuellen Corona Verordnung nur geimpfte, getestete und genesene Teilnehmer:innen mit entsprechendem Nachweis zulassen können. Zeigen Sie diesen bitte vor Vortragsbeginn am Einlass vor.

Beschreibung:

Überall in Europa strebt die Neue Rechte den Umbau des westlich-liberalen Rechtsstaates in einen autoritären, ethnisch homogenen und abgeschotteten Nationalstaat an. In Deutschland gehen diese Bestrebungen mit einer Ablehnung der Erinnerungskultur einher, die als "Schuldkult" diskreditiert wird. Ziel ist die Abkehr von der kritischen Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen, die der Erzählung von nationaler Größe und völkischen Verheißungen der Ungleichheit im Wege steht. Dazu wendet die Neue Rechte diverse Strategien an: Sie reichen von der Holocaust-Leugnung über ihre Relativierung bis zum Versuch, das linke und liberale "Establishment" mit seiner angeblichen "Cancel Culture" als neue Nazis zu verunglimpfen und zu behaupten, wir lebten in einer neuen Diktatur. Wie gehen Gedenkstätten damit um? Ist es überhaupt ihre Aufgabe, sich in aktuelle politische Debatten einzumischen?

Kursort


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Volkshochschule
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