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Vernichtungsort Malyj Trostenez Geschichte und Erinnerung




19B7248 Vortrag
Dozent/in:
Noch nicht bekannt!!!
Termin:
Besuch der Ausstellung möglich vom 15.11.2019 bis zum 18.01.2020 zu den Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek!
Mo. bis Fr. 9-22 Uhr, Sa. 10-18 Uhr
Uhrzeit:
09:00–22:00 Uhr
Ort:
Gebühr:
Eintritt frei!
Keine Anmeldung erforderlich!

Beschreibung:

Malyj Trostenez war der größte Vernichtungsort in Belarus während der deutschen Besatzungszeit von 1941 bis 1944. Zwischen 50.000 und 206.500 Menschen wurden getötet, verscharrt, später exhumiert und verbrannt.
1941 und 1942 wurden mehr als 22.000 deutsche BürgerInnen mit jüdischen Wurzeln nach Minsk und Trostenez deportiert. Sie hatten die Illusion, dass die nationalsozialistische Führung ihnen dort die Möglichkeit geben würde, eine neue Existenz aufzubauen. In Minsk angekommen, wurde die Mehrzahl der Deportierten jedoch sofort getötet und in Gruben verscharrt. 1941 – 42 gingen die Deportationszüge von Berlin, Hamburg, Bremen, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Wien und Theresienstadt ab.
Die Ausstellung "Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung" würdigt die Opfer und zeigt zugleich, auf welche Weise und an welchen Orten in Belarus, Deutschland, Österreich und Tschechien der Ermordeten gedacht wird. Sie hat zum Ziel, Malyj Trostenez als europäischen Tat- und Erinnerungsort in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern. Träger des Projekts sind das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB Dortmund), die Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte "Johannes Rau" Minsk (IBB Minsk) und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Die Ausstellung wird gefördert durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und das Auswärtige Amt.

Veranstalter:

  • Universitätsbibliothek Osnabrück
  • Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung am Historischen Seminar der Universität
  • VHS Osnabrück


Freundliche Unterstützung durch den Förderkreis Osnabrücker Friedensgespräche e. V.
Das Begleitprogramm zur Ausstellung steht allen Interessierten offen.

Kursort


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