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Tannenbaum

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Tannenbäume sind vom heutigen Weihnachtsfest kaum noch wegzudenken und so langsam ist es auch dieses Jahr wieder an der Zeit, einen Weihnachtsbaum aufzustellen.

In der VHS steht seit ein paar Tagen jedenfalls wieder eine festlich geschmückte Nordmanntanne.

Und da diese Pflanzen einen großen Raum im Weihnachtsfest einnehmen, finden Sie hier ein paar interessanten Dinge und ein Gedicht über die Bäume:





Vier Fakten über die Nadelbäume:

  • Der Weihnachtsbaum hat seinen Ursprung im Heidnischen. Immergrüne Pflanzen galten in heidnischen Kulturen als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit. Zur Wintersonnenwende soll es dort Brauch gewesen sein, das Haus mit Tannenzweigen zu schmücken, um so böse Geister fernzuhalten.
  • Der erste Nadelbaum, der offiziell mit dem Christentum in Verbindung stand, diente im Mittelalter nicht dazu die Weihnachtsgeschichte zu erzählen, sondern die von Adam und Eva. Denn er stellte anfangs den Paradisbaum dar.
  • Erst ab 1730 wurden die Bäume mit Kerzen geschmückt.

  • Es gibt ca. 46 Tannenbaumarten und je nach Klassifizierung können weltweit etwa 650 bis 800 Nadelbaumarten unterschieden werden. Die Nordmanntanne ist allerdings, der Weihnachtsbaum, der in Deutschland am häufigsten den Einzug in die Häuser findet. Bis Ende der 1950 waren es noch die Rotfichten.




Zum Abschluss noch ein Gedicht


Es treibt der Wind im Winterwalde

Die Flockenherde wie ein Hirt,

Und manche Tanne ahnt, wie balde

Sie fromm und lichterheilig wird.

Sie lauscht hinaus. Den weißen Wegen

Streckt sie die Zweige hin bereit

Und wehrt dem Wind und wächst entgegen

Der einen Nacht der Herrlichkeit.


Rainer Maria Rilke


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