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Bürgerwerkstatt zur Umgestaltung des VHS-Vorplatzes

Bürgerwerkstattzur Umgestaltung des VHS-Vorplatzes

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Der Vorplatz der VHS, offiziell als "Platz der Städtefreundschaften" in den Verzeichnissen geführt, soll benutzerfreundlicher werden. Das Bauamt der Stadt hatte zusammen mit der VHS zu einer Bürgerwerkstatt eingeladen.




Stadtbaurat Frank Otte brachte es auf den Punkt: Der Vorplatz der VHS entspricht nicht mehr den Anforderungen moderner Städteplanung und bedarf, so vom Rat 2018 bereits beschlossen, einer grundlegenden Umgestaltung. Besonders problematisch ist die fehlende Barrierefreiheit, die es Menschen mit Handikap, aber auch Älteren oder Eltern mit Kinderwagen schwer mache, den Platz zu überqueren.

Dabei wartet das knapp 4.000 qm große Areal und sein zum Teil alter wertvoller Baumbestand mit einer planerisch anspruchsvollen Topographie auf: 4.50 Meter und einen Anstieg von über 6 Prozent müssen vom Wall bis hinauf zum Eingang der Volkshochschule überwunden werden. Die beiden wichtigen Verkehrsadern, die es umfließen, sorgen mit ihrer Lärmemission ebenfalls für Kopfzerbrechen. Aber auch die Sichtachsen zwischen dem Stüvehaus, dem Museumsquartier und dem Heger Tor sollen betont und herausgearbeitet werden.

Und dann wäre da noch die Forderung, den "Platz der Städtefreundschaften" als Begegnungsraum für alle OsnabrückerInnen, besonders aber für Menschen unterschiedlicher Generationen und Kulturen, attraktiv und barrierefrei zu gestalten.

Um hier nicht den Überblick zu verlieren und möglichst viele Ideen und Wünsche in die Planungen mit einbeziehen zu können, wurden die OsnabrückerInnen am 27.01.10 eingeladen, im Rahmen einer Bürgerwerkstatt ihre Wünsche, Ideen, aber auch Befürchtungen zu formulieren und einzubringen.

Mit 30 Beteiligten, die dem Aufruf gefolgt waren, war die Resonanz zwar nicht ganz so hoch wie erhofft, aber umso differenzierter konnte überlegt und diskutiert werden.

Unter der Fragestellung "Wie stellen Sie sich den Platz in 5 Jahren vor?" ging es an 2 Thementischen mit Hilfe eines Lageplans und vielen bunten Klebezetteln an die Arbeit. Vorstellungen wurden ausgetauscht, Problembereiche erörtert, futuristische Ideen in den Raum gestellt. Dabei war die Schwerpunktsetzung an einigen Stellen durchaus unterschiedlich und wurde intensiv, manchmal auch kontrovers diskutiert.

Auch das Behindertenforum war vertreten und brachte mit einem App-gesteuerten, akkustischen Orientierungssignal für Blinde und einem Fahrstuhlkonzept technisch innovative Lösungen ins Spiel.

Nach gut eineinhalb Stunden eingehender Auseinandersetzung mit dem Thema wurden die Ergebnisse der beiden Gruppen im Plenum vorgestellt.

Helma Pötter, Stadtplanerin der Stadt Osnabrück, war begeistert von der Diskussionsfreude, den konzentrierten, intensiven Debatten und den inspirierenden Ideen, die dabei zu Tage getreten waren. Auch VHS-Geschäftsführer Dr. Tobias Pischel de Ascensão bedankte sich bei allen Beteiligten für die befruchtenden Ergebnisse und lobte die gute Moderation der Veranstaltung durch das Planungsbüro ANP aus Kassel.

Und wie geht es nun weiter?

Die Ergebnisse fließen ein in die Ausschreibung für eine Beauftragung mehrerer Planungsbüros im März dieses Jahres. Im April soll es ein Zwischenkolloquium geben, an dem auch ein/e BürgersprecherIn mitwirken kann.

Bewerbungen hierfür können ab sofort an vhs@osnabrueck.de gestellt werden.

Der Abschluss dieser Phase findet voraussichtlich im Juni 2020 statt. Dann dürfen wir gespannt auf die Ergebnisse sein. Mit einem Beginn der Umbauarbeiten ist dieses Jahr aber vermutlich nicht mehr zu rechnen.

Es bleibt jedenfalls aufregend!

(Ha)


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