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Nachlese: Kreative Arbeit mit Älteren im Focus einer eigenen Tagung

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Eine Tagung, die weit über die Grenzen Osnabrücks ausstrahlte: Das Thema "Kreativ sein im Alter - Kunst- und Kulturgeragogik" lockte über 70 TeilnehmerInnen aus dem gesamten Bundesgebiet für einen Tag in die VHS. Theoretische Impulsreferate und praktische Workshops veranschaulichten die Bandbreite dessen, was im Bereich Kunst und Kultur für ältere Menschen möglich und notwendig ist.




Die Tagung "KREATIV SEIN IM ALTER" hatte Zuspruch aus ganz Deutschland: 70 Gäste aus verschiedensten Bildungs- und Sozialeinrichtungen reisten aus allen Richtungen, wie z. B. Augsburg, Frankfurt oder Bremen, an.

Marion Beier von der VHS Osnabrück stellte zu Anfang der Tagung dar, dass Volkshochschulen bereits vor 25 Jahren schon die Notwendigkeit der sozialen und gesellschaftlichen Partizipation Älterer erkannt  und Angebote dazu aufgenommen haben. Die Formate wandeln sich mit den Erwartungen und Erfahrungen der Zielgruppe.

Vorgestellt wurden kunst- und kulturgeragogische Ansätze von dem Institut für Bildung und Kultur in Remscheid und der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Die Vorträge machten deutlich: Kunst und Kultur bergen Möglichkeiten, ältere Menschen darin zu unterstützen, dem Leben nach Beruf und Familientätigkeit einen Sinn zu geben. "Entfalten statt liften – Studie von Bedürfnissen von Älteren in kulturellen Bildungsangeboten"  lautete der Titel der Studie von Dr. Kim De Groote vom Institut für Bildung und Kultur in Remscheid. Wichtig sei, die kulturelle Bildungsarbeit  mit Älteren zu professionalisieren, um die Angebote passgenau an den Bedürfnissen zu orientieren.

Auch  für die Arbeit mit Menschen mit Demenz bietet die Kunst Möglichkeiten der  gesellschaftlichen Teilhabe und sozialen Einbindung. Dr. Sabine Baumann von der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel zeigte auf, dass kreative Potentiale wieder erweckt werden können.

Volker Amrhein vom "Dialog der Generationen" in Berlin stellte neue Konzepte generationenübergreifender Arbeit dar. Hier bieten künstlerisch-kreative Projekte vor allem die Chance der Begegnung. Ältere und Jüngere lernen, gegenseitiges Verständnis aufzubringen, um vor allem gemeinsam Ideen zu entwickeln für weitere Zusammenarbeit.

In sechs kreativen Workshops konnten die TeilnehmerInnen selbst erfahren, wie groß die Angebotsvielfalt für ältere Menschen ist: Schreiben, Theaterspielen, Bildnerische Gestalten, Tanzen und Musizieren waren hierfür gelungene Beispiele. Mit Unterstützung der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung, der Caritas, des Diakoniewerks Osnabrück und der Stadt Osnabrück - FB Stadtentwicklung und Integration konnte die Tagung wichtige Impulse  geben und einen Startpunkt setzen für weitere Projekte und Angebote der kulturellen Bildungsarbeit mit Älteren und für Ältere.

(Sr)

Nach dem offiziellen Pressetermin im Rathaus nahm sich der designierte VHS-Geschäftsführer trotz engem Terminplan Zeit, zusammen mit Dr. C.-H. Bösling sein neues Team im VHS-Haus an der Bergstraße persönlich zu begrüßen.

Er freue sich wirklich auf die neue Aufgabe – etwas, das ihm die VHS-MitarbeiterInnen ohne weiteres abnahmen.

Der erste Eindruck: voll Tatendrang, interessiert, authentisch und mit viel positiver Grundstimmung – beste Voraussetzungen für eine erfolgversprechende, vertrauensvolle Zusammenarbeit unter veränderter Führung.

Die renommierte Weiterbildungsinstitution an der Bergstraße kann also beruhigt in die Zukunft blicken und wird, wie bereits in den letzten 100 Jahren ihrer Geschichte, auch kommende gesellschaftliche Herausforderungen und Veränderungen weiterhin erfolgreich begleiten und gestalten.

Wir als VHS-Team jedenfalls sind gespannt und freuen uns!

(Ha)


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