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"Orest" von Euripides

Scene

Euripides verschränkt in seinem Stück politische und psychologische Aspekte, er erzählt von Gewalt und Gegengewalt, von Rache und Vergeltung vor 2500 Jahren, als das mächtige Athen kurz davor stand, sich in einem sinnlosen Krieg gegen Sparta selbst zu zerstören. Ein Krieg, der sich durch die stete Rache für zuvor erlittene kriegerische Gewalt immer weiter fortsetzt. Diese Spirale der Gewalt und ihre psychische Dimension zeigt Euripides am Schicksal Orests, der für den Mord an seiner Mutter Klytaimnestra zusammen mit seiner Schwester Elektra vor Gericht gestellt und hingerichtet werden soll und die eine Plan ersinnen, um die  tödliche Gewalt ab zu wehren, indem sie selbst Gewalt ausüben. 

Das Stück hat nichts an Aktualität verloren, weil es die Frage stellt nach persönlicher Verantwortung und persönlichem Handlungsspielraum angesichts einer Welt, die unberechenbar und nicht mehr überschaubar geworden ist.


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