Alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung für Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen in der Stadt Osnabrück
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Was ist schon normal? Zum Umgang mit auffälligem Kindern in der Kita (2 Tagesveranstaltung)
In der Kita begegnen wir Kindern, die sich in ihrem Verhalten sehr voneinander unterscheiden können. Welches Verhalten „normal“ ist, ist zunächst einmal davon abhängig, wie dieses von außen, auch durch die pädagogische Fachkraft, bewertet wird. Grundsätzlich gilt, dass Verhalten dynamisch ist und sich immer wieder verändern kann. Oft ist es als Reaktion auf die Umgebung zu sehen.
Offenbar zeigt eine wachsende Anzahl an Kindern bereits in der Kita so genanntes auffälliges Verhalten. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wie diese Kinder wahrgenommen, verstanden und begleitet werden können. Dies kann nur auf der Basis geschehen, dass das Kind nicht stigmatisiert und auf sein herausforderndes Verhalten reduziert wird. Vielmehr geht es darum, einen guten Umgang mit den herausfordernden Situationen zu finden.
Referentin: Suzanne von Melle, Diplom-Pädagogin, Mediatorin, Erwachsenenbildnerin im Bereich Frühkindlicher Bildung und Entwicklung, Referentin für Fortbildungen, Prozessbegleitungen und Praxisreflexionen für Mitarbeitende aus Kitas
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Suzanne Von Melle
Das 1x1 der Elterngespräche. Elterngespräche in der Kita von Anfang an erfolgreich führen
Elterngespräche gehören zum Kern der pädagogischen Arbeit in der Kita – sie können stärken, Vertrauen aufbauen und eine wertvolle Grundlage für die Zusammenarbeit mit den Familien sein. Gleichzeitig stellen sie Fachkräfte oft vor besondere Herausforderungen: Wie gelingt ein wertschätzender Einstieg? Was braucht es, um ein Gespräch zu strukturieren? Und wie können auch schwierige oder sensible Themen professionell angesprochen werden?
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Grundlagen gelingender Gesprächsführung und den Besonderheiten von Elterngesprächen in der Kita. Wir reflektieren unsere Haltung, erproben Methoden für eine klare und wertschätzende Kommunikation und entwickeln Strategien für herausfordernde Situationen. Ziel ist es, Sicherheit im Führen von Elterngesprächen zu gewinnen und praxisnahe Werkzeuge für den Alltag mitzunehmen.
Referentin: Suzanne von Melle, Diplom-Pädagogin und Mediatorin BMWA, Fachkraft im Kinderschutz, freiberufliche Referentin und Prozessbegleiterin in Kitas und im Bereich der Frühkindlichen Bildung
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Suzanne Von Melle
Stress lass nach (2 Tagesveranstaltung)
Im Berufsleben erleben wir vielfältige Belastungen. Häufig reagieren wir darauf mit Ärger, Unlust, oder sogar körperlichen Symptomen. Wünschen Sie sich mehr Gelassenheit? Eine andere Sicht der Dinge? Einen leichteren Umgang mit Belastung und Stress?
Achtsamkeit kann helfen. Sie beruhigt und bringt Sammlung. Sie ändert Botenstoffe im Gehirn und ändert Bewertungen. Sie führt dazu, Dinge anders sehen und erleben zu können und verändert dadurch Ihre Reaktion darauf. Die Besinnung auf das Hier und Jetzt kann helfen, aus eingefahrenen Verhaltensweisen und Denkmustern auszubrechen und in stressigen Situationen bedacht zu reagieren.
„Meditation (Achtsamkeit) hilft uns, ein glücklicheres und erfüllteres Leben zu führen“ (Dr. Britta Hölzel). Dazu brauchen Sie nur einige Minuten Zeit jeden Tag und die Bereitschaft, es zu tun.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns zunächst damit, wie wir Stress wahrnehmen und welche Sichtweise dahintersteht. Sie lernen erste einfache Achtsamkeitsübungen kennen und erfahren Ihre Wirkung.
Es werden Erkenntnisse für Alltagsintegrierte Sprachförderung und Sprachbeobachtung abgeleitet, um alle Kinder, mit denen Sie arbeiten, bestmöglich zu unterstützen.
Die Fortbildung gliedert sich in unterschiedliche Elemente aus Einzel-, Gruppenarbeit, Kurzvorträgen, Erprobung von Inhalten und Diskussionen. Dabei wird Wert auf den Austausch und die gemeinsame Ausarbeitung von Praxisableitungen gelegt.
Referent: Henry Prediger; Musikpädagoge, Stimmtrainer
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Henry Prediger
Alltagsintegrierte Sprachbildung und BaSiK (2 Tagesveranstaltung)
An diesen beiden Fortbildungstagen setzen wir uns mit dem Begriff der Alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung theoretisch und praktisch auseinander. Dabei werden die Bereiche auditive Wahrnehmung, Mundmotorik, taktil-kinästhetische Wahrnehmung, emotionale-motivationale Kompetenz sowie soziale Kompetenzen näher betrachtet.
Am zweiten Tag liegt das Hauptaugenmerk auf dem Beobachtungsverfahren BaSiK (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen).
Sie erhalten Erkenntnisse über wichtige Marker und Orientierungspunkte der Sprachentwicklung und lernen, dass Beobachtungsverfahren im Alltag anzuwenden. Daneben ist es das Ziel, Ihre Sprachbildungskompetenzen weiterzuentwickeln und Sie so in der Arbeit mit den Kindern zu unterstützen.
Bitte bringen Sie einen Ü3-BaSiK-Bogen, sowie das Manual zum BaSik-Verfahren mit zur Veranstaltung.
Referentin: Anne Trienen-Dierker; Logopädin, Multiplikatorin Alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung NRW, Soziale Arbeit B.A., Koordinatorin alltagsintegrierte Sprachbildung der Stadt Osnabrück
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Anne Trienen-Dierker
Was ist schon normal? (2 Tagesveranstaltung)
In der Kita begegnen wir Kindern, die sich in ihrem Verhalten sehr voneinander unterscheiden können. Welches Verhalten „normal“ ist, ist zunächst einmal davon abhängig, wie dieses von außen, auch durch die pädagogische Fachkraft, bewertet wird. Grundsätzlich gilt, dass Verhalten dynamisch ist und sich immer wieder verändern kann. Oft ist es als Reaktion auf die Umgebung zu sehen.
Offenbar zeigt eine wachsende Anzahl an Kindern bereits in der Kita so genanntes auffälliges Verhalten. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wie diese Kinder wahrgenommen, verstanden und begleitet werden können. Dies kann nur auf der Basis geschehen, dass das Kind nicht stigmatisiert und auf sein herausforderndes Verhalten reduziert wird. Vielmehr geht es darum, einen guten Umgang mit den herausfordernden Situationen zu finden.
Referentin: Suzanne von Melle, Diplom-Pädagogin, Mediatorin, Erwachsenenbildnerin im Bereich Frühkindlicher Bildung und Entwicklung, Referentin für Fortbildungen, Prozessbegleitungen und Praxisreflexionen für Mitarbeitende aus Kitas
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Suzanne Von Melle
Wir starten mit Gebärden - Lautunterstützende Gebärden (LUG) in der Kita
Der Einsatz von Gebärden gewinnt in Kitas immer mehr an Bedeutung. Sowohl für Kinder, die Deutsch als Zweitsprache erlernen, als auch für Kinder mit einer Beeinträchtigung bieten Gebärden viele Chancen. Sie verhelfen zu ersten kommunikativen Erfolgserlebnissen und können den Prozess der Lautsprachentwicklung unterstützen.
Aber wie starten wir mit Gebärden? Welche Gebärden sind wichtig und wie können wir diese kreativ im Kitaalltag nutzen?
Diese Fortbildung vermittelt den Teilnehmenden Strategien, wie Gebärden lautsprachunterstützend in der Kita eingeführt und genutzt werden können. Die Teilnehmenden lernen erste bedeutsame Gebärden mit Hilfe der Sammlung „SIGNbox“. Anhand einer Vielzahl von Praxisbeispielen und Materialien wird der Einsatz von Gebärden in verschiedenen Settings erprobt (Gebärden beim Spielen, in Ritualen, in der Bilderbuchbetrachtung). Ein weiterer Fokus liegt auf den Anwendungsmöglichkeiten des Programms „SIGNdigital“, zum Beispiel für die Förderplanung, Elternarbeit oder die Dokumentation von Namensgebärden.
Gebärden machen Spaß und sind ein Gewinn für jede Kita. Die Fortbildung gibt den Teilnehmenden den Mut und die Sicherheit, wirklich mit Gebärden zu starten.
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Hendrik Dangschat