Wissen im Alltag | Recht
Herzlich willkommen in Ihrem Bildungsbereich für die praktischen Fragen des Lebens! Die Volkshochschule der Stadt Osnabrück begleitet Sie durch den Dschungel des Alltags. Unser vielfältiges Kursangebot liefert Ihnen genau das Wissen aus dem Bereich Politik, Gesellschaft und Umwelt, das Sie für fundierte Entscheidungen, persönliche Vorsorge und ein starkes Miteinander benötigen.
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Kurse (7)
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Übergabe von Immobilien zu Lebzeiten
Viele Eigentümer:innen stehen früher oder später vor der Frage, ob sie ihre Immobilie bereits zu Lebzeiten übertragen oder erst vererben sollen. Eine solche Entscheidung sollte gut überlegt sein, denn je nach gewähltem Weg – Verkauf, Schenkung oder Vererbung – ergeben sich unterschiedliche rechtliche, steuerliche und sozialrechtliche Folgen. Der Vortrag erläutert die wichtigsten Unterschiede zwischen Erbe und Schenkung und zeigt auf, was bei einer vorweggenommenen Erbfolge zu beachten ist. Darüber hinaus werden die rechtlichen Möglichkeiten und Auswirkungen von Nießbrauchs- und Wohnrechten sowie Rentenverpflichtungen anschaulich erklärt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den sozialrechtlichen Aspekten, insbesondere dem sogenannten Sozialhilferegress, der bei einer Immobilienübertragung eine wichtige Rolle spielen kann. Auch die vertraglichen Grundlagen einer Übertragung werden behandelt – vom Übertragungsvertrag selbst bis hin zu möglichen Rückforderungsrechten, die den Übergebenden absichern können. Der Vortrag bietet eine verständliche Einführung in dieses komplexe Thema und hilft, fundierte Entscheidungen bei der Weitergabe von Wohneigentum zu treffen.
Kindesunterhalt für Minderjährige
Viele Eltern sind unsicher, was der Kindesunterhalt genau beinhaltet, wofür er verwendet wird und wie die Höhe berechnet wird.
Rund um den Kindesunterhalt ergeben sich viele Fragen, wie:
Was genau ist der Kindesunterhalt?
Wer bekommt Kindesunterhalt?
Wie wird der Kindesunterhalt berechnet?
Wie lange muss Unterhalt gezahlt werden?
Was ist der Unterhaltsvorschuss, wer erhält diesen?
Wer zahlt Unterhalt beim paritätischen Wechselmodell?
Diese und mehr Fragen rund um den Kindesunterhalt für Minderjährige werden thematisch besprochen.
Photovoltaik ohne teure Fehler clever planen
Sie interessieren sich für eine Photovoltaikanlage, sind aber unsicher, welche Anlagengröße sinnvoll ist, ob sich ein Batteriespeicher lohnt oder wie Sie vergleichbare Angebote von Installationsbetrieben erhalten? Dann bietet Ihnen dieses praxisnahe und interaktive Seminar wertvolle Orientierung. Viele Hausbesitzer erhalten mehrere Angebote, die sich nur schwer miteinander vergleichen lassen. Unterschiedliche Anlagengrößen, Modularten, Speicherkapazitäten oder Wallboxen erschweren die Entscheidung und führen häufig zu
unnötigen Mehrkosten. Im Seminar erfahren Sie, welche Informationen Sie für eine aussagekräftige Ausschreibung benötigen und worauf Sie achten sollten, um faire und vergleichbare Angebote zu erhalten.
Anhand eines Praxisbeispiels lernen wir gemeinsam praktische und frei verfügbare Tools kennen, mit denen Sie die Möglichkeiten Ihres eigenen Hauses bewerten können.
Folgende Fragen werden beantwortet:
Welche Dachflächen eignen sich für eine Photovoltaikanlage?
Wie groß sollte die PV-Anlage für meinen Haushalt sein?
Lohnt sich ein Batteriespeicher wirklich?
Sollte eine Wallbox direkt mit eingeplant werden?
Wie hoch sind Stromertrag, Eigenverbrauch, Autarkiegrad und Einspeisung?
Wie lassen sich verschiedene Angebote objektiv vergleichen?
Welche typischen Planungsfehler lassen sich vermeiden?
Was bedarf es, um meine Angebotsanfrage bestmöglich zu formulieren?
Das Seminar richtet sich an Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sowie alle, die eine Investition in Photovoltaik planen und fundierte Entscheidungen treffen möchten. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält einen Download-Link mit den im Seminar vorgestellten Informationen, Checklisten und Planungshilfen, sodass die eigenen Berechnungen und Entscheidungen anschließend nachvollzogen und auf das eigene Haus übertragen werden können.
E-Auto – jetzt umsteigen?
Elektroautos sind längst alltagstauglich und das Angebot wächst rasant. Dennoch bestehen viele Fragen: : Passt ein E-Auto zu meinem Alltag? Wie lange hält die Batterie? Sind E-Autos teurer oder günstiger als Verbrenner? Was kostet ein Neu- oder Gebrauchtwagen tatsächlich?
Die erfahrenen E-Mobilisten Ulrich Mühlenhoff und Eckhard Budke geben einen praxisnahen Überblick über die aktuelle Elektromobilität. Sie erklären die Technik verständlich, räumen mit verbreiteten Missverständnissen auf, geben Orientierung im wachsenden Fahrzeugangebot und zeigen, worauf beim Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektroautos zu achten ist. Außerdem vergleichen sie Anschaffungs-, Betriebs- und Gesamtkosten verschiedener Fahrzeugkonzepte.
Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden eine aktuelle Marktübersicht über interessante Neu- und Gebrauchtfahrzeuge sowie wertvolle Hinweise für die Kaufentscheidung.
Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen, individuellen Gesprächen und die Möglichkeit, mit einem E-Auto mitzufahren. Der Vortrag richtet sich an alle, die sich unabhängig und praxisnah über die Chancen und Grenzen der Elektromobilität informieren möchten.“
PV-Anlagen als Notstromversorgung bei Stromausfall - was ist zu beachten?
Viele Besitzer einer Photovoltaikanlage gehen davon aus, dass sie bei einem Stromausfall automatisch weiterhin mit Solarstrom versorgt werden. Die Realität sieht jedoch häufig anders aus: Die meisten PV-Anlagen versorgen den Haushalt bei einem Netzausfall nicht – selbst dann, wenn die Sonne scheint. Doch welche Möglichkeiten gibt es, das eigene Haus bei einem Stromausfall dennoch mit Energie zu versorgen? Welche Rolle spielen Batteriespeicher, Ersatzstrom- oder Notstromfunktionen? Und welche technischen Voraussetzungen müssen bereits bei der Planung einer Anlage berücksichtigt werden? In diesem verständlichen und praxisnahen Vortrag erfahren Sie, wie Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und moderne Energiesysteme im Falle eines Stromausfalls zusammenwirken können. Anhand konkreter Beispiele werden verschiedene Lösungen vorgestellt und deren Vor- und Nachteile erläutert.
Folgende Fragen werden beantwortet:
Warum liefern die meisten PV-Anlagen bei einem Stromausfall keinen Strom?
Was ist der Unterschied zwischen Notstrom, Ersatzstrom und Inselbetrieb?
Welche Voraussetzungen muss eine PV-Anlage erfüllen, um bei Netzausfall Strom bereitzustellen?
Welche Rolle spielt ein Batteriespeicher?
Können auch bestehende Anlagen nachgerüstet werden?
Welche Verbraucher können im Notstrombetrieb versorgt werden?
Wie lange reicht die Energie eines Speichers aus?
Welche Kosten entstehen für entsprechende Lösungen?
Für wen lohnt sich eine Notstrom- oder Ersatzstromversorgung?
Der Vortrag richtet sich an Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, Betreiber bestehender Photovoltaikanlagen sowie alle, die eine PV-Anlage mit Speicher planen und sich auf mögliche Stromausfälle vorbereiten möchten. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Neben den technischen Grundlagen werden auch typische Missverständnisse und Werbeversprechen kritisch beleuchtet, damit Sie fundierte Entscheidungen für Ihre eigene Energieversorgung treffen können.
Vorsorgeverfügungen
Von jetzt auf gleich kann die Situation (aufgrund Krankheit oder Unfall) eintreten, dass man seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln und Entscheidungen treffen kann. Für diesen Fall ist eine rechtzeitige verantwortungsbewusste Eigenvorsorge auch nach Einführung eines gesetzlichen Ehegattennotvertretungsrechts sinnvoll und absolut zu empfehlen.
Es werden die verschiedenen aktuellen Regelungsmöglichkeiten und das Ehegattennotvertretungsrecht vorgestellt, die im Vorsorgefall sicherstellen, dass die eigenen Wünsche sowohl hinsichtlich der medizinischen Versorgung als auch der Lebensführung und des Vermögens berücksichtigt werden, sowie die Situation, wenn keine Regelungen getroffen werden.
Investieren in Aktien, ETF & Co. - Grundlagenwissen Börse
In Zeiten niedriger Tagesgeldzinsen suchen viele Menschen eine alternative Anlagemöglichkeit, die mehr Rendite verspricht. 2023 besaßen circa 17 Prozent der Bevölkerung in Deutschland (ab 14 Jahren) Aktien oder Aktienfonds - ungefähr jede/r Sechste. Damit lagen die Deutschen auf Platz 9 im internationalen Vergleich. Doch wie sicher sind Investitionen in Aktien und Aktienfonds? Gibt es sichere Investitionen? Was ist ein ETF? Und vor allem: Wie geht das ganze überhaupt? Wie kann ich selber Wertpapiere an der Börse kaufen bzw. verkaufen? Mit welchen Kosten muss ich rechnen? Wie werden Aktiengewinne steuerlich behandelt?