Wissen im Alltag | Recht
Herzlich willkommen in Ihrem Bildungsbereich für die praktischen Fragen des Lebens! Die Volkshochschule der Stadt Osnabrück begleitet Sie durch den Dschungel des Alltags. Unser vielfältiges Kursangebot liefert Ihnen genau das Wissen aus dem Bereich Politik, Gesellschaft und Umwelt, das Sie für fundierte Entscheidungen, persönliche Vorsorge und ein starkes Miteinander benötigen.
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Kurse (15)
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Dynamische Stromtarife – verstehen, profitieren, Energiewende mitgestalten
Die Energiewende ist in vollem Gange: Bereits 2025 stammten 58,8 Prozent der Stromerzeugung in Deutschland aus erneuerbaren Energien – Tendenz steigend. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten Photovoltaikanlagen, deren Ausbau auch in Osnabrück deutlich Fahrt aufgenommen hat: Insgesamt sind hier inzwischen rund 7.500 Anlagen installiert, ca. 5.000 davon allein in den letzten dreieinhalb Jahren.
Doch was bedeutet diese Entwicklung konkret für Verbraucherinnen und Verbraucher? Und welche Rolle spielen dabei dynamische Stromtarife?
In diesem Vortrag erfahren Sie, wie dynamische Stromtarife funktionieren und warum sie ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Integration erneuerbarer Energien sind. Wir zeigen, wann sich ein Wechsel lohnen kann und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein sollten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendung im Alltag: Wie lässt sich die „Dynamik“ im Strommarkt sinnvoll nutzen? Moderne Lösungen wie sogenannte Home Energy Management Systeme (HEMS) helfen dabei. Sie steuern beispielsweise Wallboxen oder Wärmepumpen automatisch so, dass sie genau dann Strom nutzen, wenn er besonders günstig und gleichzeitig klimafreundlich ist.
Erfahren Sie, wie Sie aktiv von der Energiewende profitieren können – verständlich, praxisnah und mit Blick auf Ihren Alltag.
Wärmepumpe und ihre Alternativen
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über Wärmepumpen und ihre wichtigsten alternativen Heizsysteme. Sie behandelt die neuen Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes, erläutert technische Grundlagen sowie Einsatzmöglichkeiten verschiedener Wärmepumpentypen. Abschließend werden Investitionskosten, Betriebskosten und Fördermöglichkeiten übersichtlich zusammengefasst.
Erben und Vererben
In diesem Vortrag erhalten Sie einen verständlichen Überblick über die wichtigsten Aspekte rund um das Thema Erben und Vererben. Sie lernen die gesetzliche Erbfolge und das Pflichtteilsrecht kennen sowie die Unterschiede zwischen Testament, Erbvertrag und Nottestament. Zudem erfahren Sie, wie ein letzter Wille rechtssicher gestaltet wird und welche Schritte bei Prüfung, Verwaltung und Aufteilung eines Nachlasses zu beachten sind. Auch grundlegende Fragen zur Erbschaftsteuer sowie zu Schenkungen zu Lebzeiten werden behandelt. Ergänzend geht es um die Möglichkeit, eine Erbschaft auszuschlagen, sowie um den Umgang mit dem digitalen Nachlass. Der Kurs richtet sich an alle, die frühzeitig vorsorgen möchten.
Balkonkraftwerke – die wahrscheinlich günstigste Stromquelle der Welt
Steigende Strompreise, einfache Technik und neue gesetzliche Erleichterungen machen Balkonkraftwerke für immer mehr Menschen interessant. Doch wie funktioniert ein Balkonkraftwerk eigentlich? Was kostet es? Wie viel Strom kann man damit erzeugen? Und lohnt sich die Investition wirklich?
In diesem praxisnahen Vortrag erfahren Sie, wie Sie schnell, einfach und nahezu ohne Bürokratie Ihren eigenen Solarstrom erzeugen und damit Ihre Stromkosten senken können. Balkonkraftwerke sind kleine Photovoltaikanlagen, die den erzeugten Strom direkt in das Haus oder die Mietwohnung einspeisen – und damit einen unkomplizierten Einstieg in die private Energiewende ermöglichen.
Schritt für Schritt wird der komplette Weg von der ersten Idee bis zum laufenden Betrieb vorgestellt: von der Auswahl geeigneter Komponenten über die Materialbeschaffung und Installation bis hin zur Inbetriebnahme und den tatsächlichen Einsparungen im Alltag.
Dabei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet:
Für wen lohnt sich ein Balkonkraftwerk?
Wie viel Strom kann ich selbst erzeugen und nutzen?
Welche Leistung und wie viele Module sind sinnvoll?
Welche Unterschiede gibt es zwischen Modul- und Stringwechselrichtern?
Welche Kosten entstehen und wann rechnet sich die Anlage?
Was müssen Mieterinnen und Mieter sowie Eigentümer beachten?
Wie einfach sind Anmeldung und Inbetriebnahme heute wirklich?
Welchen Beitrag kann ein Balkonkraftwerk für den Klimaschutz leisten?
Der Vortrag richtet sich an Mieterinnen und Mieter, Wohnungseigentümer sowie Hausbesitzer, die ihre Stromkosten senken und sich unabhängig von steigenden Energiepreisen machen möchten. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält einen Download-Link mit den vorgestellten Informationen, Checklisten und weiterführenden Materialien, um die Planung und Umsetzung eines eigenen Balkonkraftwerks anschließend selbst nachvollziehen zu können.
Jeder Mensch braucht andere Menschen!
Jeder Mensch braucht andere Menschen! Diese Binsenweisheit unterstreicht Dr Christoph Hutter in seinem Vortrag über Einsamkeit.
"Was ist Einsamkeit? Welche Folgen kann sie haben? Und: Was ist zu tun in unseren schwierigen Zeiten, in denen Individualisierung immer mehr um sich greift?"
Christoph Hutter gibt Begründungen und zeigt Wege aus der Einsamkeit. Für jedes Alter!
Dr. Hutter ist Dipl. Theologe und Dipl. Pädagoge. Er leitet das Referat für Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberatung im Bistum Osnabrück.
Infoabend über die ehrenamtliche Mitarbeit im Ambulanten Kinderhospizdienst Osnabrück
Der ambulante Kinderhospizdienst Osnabrück unterstützt und begleitet Familien, in denen ein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener lebensverkürzend erkrankt ist. Die Begleitung kann ab der Diagnosestellung erfolgen, weswegen häufig von einer Lebensbegleitung gesprochen wird. Qualifizierte Ehrenamtliche begleiten die Familien, orientiert an deren individuellen Wünschen. Die Begleitenden sind für das erkrankte Kind, die Geschwister und die Eltern häufig über viele Jahre da.
An dem Infoabend wird die Kinderhospizarbeit sowie der Qualifizierungskurs zur ehrenamtlichen Mitarbeit von haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden vorgestellt.
Vorsorgeverfügungen
Von jetzt auf gleich kann die Situation (aufgrund Krankheit oder Unfall) eintreten, dass man seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln und Entscheidungen treffen kann. Für diesen Fall ist eine rechtzeitige verantwortungsbewusste Eigenvorsorge auch nach Einführung eines gesetzlichen Ehegattennotvertretungsrechts sinnvoll und absolut zu empfehlen.
Es werden die verschiedenen aktuellen Regelungsmöglichkeiten und das Ehegattennotvertretungsrecht vorgestellt, die im Vorsorgefall sicherstellen, dass die eigenen Wünsche sowohl hinsichtlich der medizinischen Versorgung als auch der Lebensführung und des Vermögens berücksichtigt werden, sowie die Situation, wenn keine Regelungen getroffen werden.
Solarstrom für alle - gemeinschaftliche Gebäudeversorgung & Energy
Photovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern bieten großes Potenzial – doch wie können nicht nur einzelne Eigentümer, sondern auch Mieterinnen, Mieter und ganze Hausgemeinschaften und sogar Nachbarn von günstigem Solarstromprofitieren?
Mit der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung und dem Energy Sharing entstehen neue Möglichkeiten, lokal erzeugten Solarstrom gemeinsam zu nutzen und die Energiewende direkt vor Ort voranzubringen. Doch wie funktionieren diese Modelle? Welche Vorteile bieten sie? Und welche rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten?
In diesem verständlichen und praxisnahen Vortrag erfahren Sie, wie Solarstrom innerhalb von Mehrfamilienhäusern und Nachbarschaften verteilt und genutzt werden kann. Anhand von Praxisbeispielen werden die verschiedenen Modelle vorgestellt und ihre Chancen sowie Grenzen erläutert.
Folgende Fragen werden beantwortet:
Was ist die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung?
Was versteht man unter Energy Sharing?
Welche Unterschiede gibt es zu klassischen Mieterstrommodellen?
Wie können Eigentümerinnen, Eigentümer und Mieter von gemeinsam genutztem Solarstrom profitieren?
Welche Voraussetzungen müssen Mehrfamilienhäuser erfüllen?
Wie erfolgt die Abrechnung des gemeinsam genutzten Stroms?
Welche technischen Lösungen sind erforderlich?
Welche Kosten und Einsparpotenziale ergeben sich?
Welche gesetzlichen Regelungen gelten heute und welche Entwicklungen sind künftig zu erwarten?
Für wen lohnen sich diese Modelle besonders?
Der Vortrag richtet sich an Wohnungseigentümerinnen und Wohnungseigentümer, Mitglieder von Wohnungseigentümergemeinschaften, Vermieterinnen und Vermieter, Mieterinnen und Mieter sowie alle, die sich für die Zukunft der dezentralen Energieversorgung interessieren. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Workshop Gebäudesanierung und Heizungstausch
Der Workshop vermittelt praxisnahe Tipps für die Gebäudesanierung und den Heizungstausch. Teilnehmende lernen nachhaltige Sanierungsmethoden kennen und erfahren, wie sich typische Maßnahmen sinnvoll kombinieren lassen. Gemeinsam wird ein erstes, grob skizziertes Sanierungskonzept entwickelt, das Orientierung für weitere Planungsschritte bietet. Der Workshop richtet sich an alle, die konkrete Schritte für eine zukunftsfähige Modernisierung und einen gut vorbereiteten Heizungstausch planen.
Übergabe von Immobilien zu Lebzeiten
Viele Eigentümer:innen stehen früher oder später vor der Frage, ob sie ihre Immobilie bereits zu Lebzeiten übertragen oder erst vererben sollen. Eine solche Entscheidung sollte gut überlegt sein, denn je nach gewähltem Weg – Verkauf, Schenkung oder Vererbung – ergeben sich unterschiedliche rechtliche, steuerliche und sozialrechtliche Folgen. Der Vortrag erläutert die wichtigsten Unterschiede zwischen Erbe und Schenkung und zeigt auf, was bei einer vorweggenommenen Erbfolge zu beachten ist. Darüber hinaus werden die rechtlichen Möglichkeiten und Auswirkungen von Nießbrauchs- und Wohnrechten sowie Rentenverpflichtungen anschaulich erklärt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den sozialrechtlichen Aspekten, insbesondere dem sogenannten Sozialhilferegress, der bei einer Immobilienübertragung eine wichtige Rolle spielen kann. Auch die vertraglichen Grundlagen einer Übertragung werden behandelt – vom Übertragungsvertrag selbst bis hin zu möglichen Rückforderungsrechten, die den Übergebenden absichern können. Der Vortrag bietet eine verständliche Einführung in dieses komplexe Thema und hilft, fundierte Entscheidungen bei der Weitergabe von Wohneigentum zu treffen.
„Künstliche Intelligenz und Trauer – zwischen Unterstützung, Erinnerung und ethischer Verantwortung“
Der Verlust eines geliebten Menschen gehört zu den einschneidenden Erlebnissen im Leben. Der Trauerprozess ist dabei sehr individuell und lässt sich nicht über ein richtig oder falsch bewerten. Im Verlauf der Jahre haben sich zunehmend neue Trauerformate entwickelt. Dabei spielen beispielsweise diverse Formen von Trostkulturen oder auch wertorientierte Trauerbegleitung eine große Rolle.
Auch mit Blick auf die Künstliche Intelligenz gibt es Angebote in Form von sogenannten „Chatbots*“. Dies sind KI gesteuerte Dialogsysteme, mit denen menschenähnliche Gespräche geführt werden können – z.B. mit der Stimme der verstorbenen Person.
Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie Künstliche Intelligenz im Kontext von Trauer, Abschied und Erinnerung eingesetzt wird. Michael Brendel, Studienleiter für Digitalen Wandel und Theologie im Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen, wird mit seiner KI-Expertise, insbesondere im pädagogischen Bereich, einen Einblick in die Welt der KI geben. Gemeinsam mit Kathrin Rosen, Koordinatorin und Trauerbegleiterin im Osnabrücker Hospiz, werden sie in einem offenen Dialog die unterschiedlichen Perspektiven zusammenzuführen und einen reflektierten Austausch ermöglichen. Dabei werden sowohl praktische Anwendungsfelder als auch ethische, emotionale und gesellschaftliche Herausforderungen beleuchtet.
Angesprochen sind Fachkräfte aus Beratung, Pflege, Seelsorge, Bildung und Wissenschaft ebenso wie ehrenamtlich Tätige und alle Interessierten, die sich mit neuen Formen des Umgangs mit Verlust auseinandersetzen möchten.
*„Ein Chatbot ist ein automatisiertes Dialogsystem, das mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) und Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP) menschenähnliche Gespräche per Text oder Sprache führt, um Benutzeranfragen zu beantworten, einfache Aufgaben auszuführen und Informationen bereitzustellen, oft rund um die Uhr in Messaging-Apps, auf Websites oder in Apps. Er simuliert menschliche Konversationen, um Effizienz im Kundenservice, Marketing und Vertrieb zu steigern, indem er wiederkehrende Fragen beantwortet und Kunden durch den Prozess führt“
Photovoltaik ohne teure Fehler clever planen
Sie interessieren sich für eine Photovoltaikanlage, sind aber unsicher, welche Anlagengröße sinnvoll ist, ob sich ein Batteriespeicher lohnt oder wie Sie vergleichbare Angebote von Installationsbetrieben erhalten? Dann bietet Ihnen dieses praxisnahe und interaktive Seminar wertvolle Orientierung. Viele Hausbesitzer erhalten mehrere Angebote, die sich nur schwer miteinander vergleichen lassen. Unterschiedliche Anlagengrößen, Modularten, Speicherkapazitäten oder Wallboxen erschweren die Entscheidung und führen häufig zu
unnötigen Mehrkosten. Im Seminar erfahren Sie, welche Informationen Sie für eine aussagekräftige Ausschreibung benötigen und worauf Sie achten sollten, um faire und vergleichbare Angebote zu erhalten.
Anhand eines Praxisbeispiels lernen wir gemeinsam praktische und frei verfügbare Tools kennen, mit denen Sie die Möglichkeiten Ihres eigenen Hauses bewerten können.
Folgende Fragen werden beantwortet:
Welche Dachflächen eignen sich für eine Photovoltaikanlage?
Wie groß sollte die PV-Anlage für meinen Haushalt sein?
Lohnt sich ein Batteriespeicher wirklich?
Sollte eine Wallbox direkt mit eingeplant werden?
Wie hoch sind Stromertrag, Eigenverbrauch, Autarkiegrad und Einspeisung?
Wie lassen sich verschiedene Angebote objektiv vergleichen?
Welche typischen Planungsfehler lassen sich vermeiden?
Was bedarf es, um meine Angebotsanfrage bestmöglich zu formulieren?
Das Seminar richtet sich an Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer sowie alle, die eine Investition in Photovoltaik planen und fundierte Entscheidungen treffen möchten. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält einen Download-Link mit den im Seminar vorgestellten Informationen, Checklisten und Planungshilfen, sodass die eigenen Berechnungen und Entscheidungen anschließend nachvollzogen und auf das eigene Haus übertragen werden können.
E-Auto – jetzt umsteigen?
Elektroautos sind längst alltagstauglich und das Angebot wächst rasant. Dennoch bestehen viele Fragen: : Passt ein E-Auto zu meinem Alltag? Wie lange hält die Batterie? Sind E-Autos teurer oder günstiger als Verbrenner? Was kostet ein Neu- oder Gebrauchtwagen tatsächlich?
Die erfahrenen E-Mobilisten Ulrich Mühlenhoff und Eckhard Budke geben einen praxisnahen Überblick über die aktuelle Elektromobilität. Sie erklären die Technik verständlich, räumen mit verbreiteten Missverständnissen auf, geben Orientierung im wachsenden Fahrzeugangebot und zeigen, worauf beim Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektroautos zu achten ist. Außerdem vergleichen sie Anschaffungs-, Betriebs- und Gesamtkosten verschiedener Fahrzeugkonzepte.
Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden eine aktuelle Marktübersicht über interessante Neu- und Gebrauchtfahrzeuge sowie wertvolle Hinweise für die Kaufentscheidung.
Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen, individuellen Gesprächen und die Möglichkeit, mit einem E-Auto mitzufahren. Der Vortrag richtet sich an alle, die sich unabhängig und praxisnah über die Chancen und Grenzen der Elektromobilität informieren möchten.“
PV-Anlagen als Notstromversorgung bei Stromausfall - was ist zu beachten?
Viele Besitzer einer Photovoltaikanlage gehen davon aus, dass sie bei einem Stromausfall automatisch weiterhin mit Solarstrom versorgt werden. Die Realität sieht jedoch häufig anders aus: Die meisten PV-Anlagen versorgen den Haushalt bei einem Netzausfall nicht – selbst dann, wenn die Sonne scheint. Doch welche Möglichkeiten gibt es, das eigene Haus bei einem Stromausfall dennoch mit Energie zu versorgen? Welche Rolle spielen Batteriespeicher, Ersatzstrom- oder Notstromfunktionen? Und welche technischen Voraussetzungen müssen bereits bei der Planung einer Anlage berücksichtigt werden? In diesem verständlichen und praxisnahen Vortrag erfahren Sie, wie Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und moderne Energiesysteme im Falle eines Stromausfalls zusammenwirken können. Anhand konkreter Beispiele werden verschiedene Lösungen vorgestellt und deren Vor- und Nachteile erläutert.
Folgende Fragen werden beantwortet:
Warum liefern die meisten PV-Anlagen bei einem Stromausfall keinen Strom?
Was ist der Unterschied zwischen Notstrom, Ersatzstrom und Inselbetrieb?
Welche Voraussetzungen muss eine PV-Anlage erfüllen, um bei Netzausfall Strom bereitzustellen?
Welche Rolle spielt ein Batteriespeicher?
Können auch bestehende Anlagen nachgerüstet werden?
Welche Verbraucher können im Notstrombetrieb versorgt werden?
Wie lange reicht die Energie eines Speichers aus?
Welche Kosten entstehen für entsprechende Lösungen?
Für wen lohnt sich eine Notstrom- oder Ersatzstromversorgung?
Der Vortrag richtet sich an Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, Betreiber bestehender Photovoltaikanlagen sowie alle, die eine PV-Anlage mit Speicher planen und sich auf mögliche Stromausfälle vorbereiten möchten. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Neben den technischen Grundlagen werden auch typische Missverständnisse und Werbeversprechen kritisch beleuchtet, damit Sie fundierte Entscheidungen für Ihre eigene Energieversorgung treffen können.
Vorsorgeverfügungen
Von jetzt auf gleich kann die Situation (aufgrund Krankheit oder Unfall) eintreten, dass man seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln und Entscheidungen treffen kann. Für diesen Fall ist eine rechtzeitige verantwortungsbewusste Eigenvorsorge auch nach Einführung eines gesetzlichen Ehegattennotvertretungsrechts sinnvoll und absolut zu empfehlen.
Es werden die verschiedenen aktuellen Regelungsmöglichkeiten und das Ehegattennotvertretungsrecht vorgestellt, die im Vorsorgefall sicherstellen, dass die eigenen Wünsche sowohl hinsichtlich der medizinischen Versorgung als auch der Lebensführung und des Vermögens berücksichtigt werden, sowie die Situation, wenn keine Regelungen getroffen werden.