Politik und Gesellschaft weltweit
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Der Soweto-Aufstand 1976: Der Anfang vom Ende der Apartheid
Vor 50 Jahren, Mitte Juni 1976, protestierten Zehntausende Schüler:innen gegen die rassistische Bildungspolitik des Apartheidregimes. Damit begann die entscheidende Phase des Widerstands gegen die weiße Minderheitenregierung. Statt auf die Forderungen der Jugendlichen einzugehen, ließ die Regierung ihre Polizei auf die Kinder schießen, viele wurden verhaftet und gefoltert. Dadurch stachelten die weißen Machthaber den Widerstand nur weiter an und verspielten international ihr Ansehen. Der Vortrag wird den Soweto-Aufstand in den Zusammenhang der Geschichte von Apartheid und Widerstand einordnen. Nach der Demokratisierung Südafrikas erklärte die Regierung von Präsident Nelson Mandela den 16. Juni 1976 zum nationalen Feiertag. Darum soll auch die heutige Situation von Jugendlichen in Südafrika behandelt werden ebenso wie die Aufarbeitung der Apartheid.
Prof. Dr. Christoph Marx ist deutscher Historiker, Professor und Autor.
Das amerikanische Beben. Erfahrungen und Konsequenzen für die deutsche Demokratie
Die Historikerin Christina Morina verbrachte 2024/25 ein Jahr an der New School for Social Research in New York. Aus nächster Nähe erlebte sie dort das politische Comeback von Donald Trump – und die tiefen Risse, die dieses Ereignis in der amerikanischen Gesellschaft und ihrer demokratischen Kultur hinterließ. In ihrem neuen Buch – und nun in ihrem Vortrag – reflektiert Morina ihre persönlichen Beobachtungen und ordnet sie historisch ein. Sie fragt: Was unterscheidet die demokratischen Erfahrungen Deutschlands und der USA? Welche Lehren lassen sich aus der amerikanischen Krise ziehen? Und wie lässt sich eine demokratische Ordnung gegen ihre Feinde verteidigen?
Ein Abend über die Fragilität demokratischer Ordnungen – und darüber, wie man sie schützt.