Nachhaltig Leben
Am 25. September 2015 verabschiedeten 193 Staats- und Regierungschef:innen im Rahmen eines UNO-Gipfeltreffens die Agenda 2030 mit 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung. Ziel ist es allen Menschen bis 2030 ein Leben in Würde zu ermöglichen. Diese Ziele umfassen ein breites Spektrum: z.B. die Verbesserung von Bildungschancen, die Bekämpfung des Klimawandels, der Schutz von Menschenrechten, Geschlechtergerechtigkeit, menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Erfahren Sie mehr über die nachhaltigen Entwicklungsziele unter 17ziele.de.
Auch die VHS Osnabrück widmet sich den Bildungszielen der Agenda 2030 und will insbesondere ihren Beitrag zum "Nachhaltigkeitsziel 4: Hochwertige Bildung sicherstellen" leisten. Durch vielfältige Bildungsangebote wollen wir jeder und jedem ermöglichen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle Entscheidungen treffen zu können.
Seit 2020 ist die VHS Mitglied im Beirat des Masterplans 100% Klimaschutz der Stadt Osnabrück. Über die regelmäßigen Netzwerktreffen des BNE-Kompetenzzentrums, das die Arbeit von bundesweit 18 Modellkommunen, darunter auch Osnabrück, koordiniert, ist die VHS mit weiteren städtischen Einrichtungen vernetzt. Der Erfolg der Agenda hängt allerdings entscheidend vom Handeln von uns allen ab um eine nachhaltige globale Entwicklung zu ermöglichen.
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Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch
Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Unsere Gesprächsgäste haben solche Umbrüche erlebt. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema.
Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch
Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon!
Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch
Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken.