Ehrenamtliches Engagement
Kurse (6)
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Zusatzausbildung Psychosoziale:r Berater:in
Zu einem kompetenten Umgang mit Menschen in schwierigen und belastenden Lebenssituationen gehören neben fachlicher Kompetenz im jeweiligen Arbeitsfeld vor allem auch psychologische und kommunikative Fähigkeiten. Diese Zusatzausbildung bietet Menschen, die begleitend oder beraterisch tätig sind oder tätig werden wollen, die Möglichkeit, vorhandene Ressourcen und Kompetenzen zu erweitern. Sie basiert auf dem Salutogenese-Konzept von Aaron Antonovsky und der Logotherapie und Existenzanalyse von Viktor E. Frankl. Daneben fließen systemische Aspekte ein. In der Zusatzausbildung werden vielfältige psychologische, kommunikative und beraterische Kenntnisse vermittelt.
Wir sprechen Menschen an, die im Hauptberuf oder im Ehrenamt in der Beratung, Erziehung, Therapie, Pflege oder im psychosozialen Arbeitsfeld (besonders in der Gemeindearbeit und in Selbsthilfegruppen) tätig sind.
Demenz begreifen - Wenn Unsicherheiten und Missverständnisse zunehmen
Dreitägige Fortbildung für Angehörige und sonstige an einer ehrenamtlichen Pflegetätigkeit interessierte Personen
Körperliche und psychische Veränderungen, die mit einer Demenz einhergehen, betreffen nahezu alle Lebensbereiche des betroffenen Menschen – und seiner Umgebung. Die Veränderungen verlaufen nicht geradlinig, können schleichend oder plötzlich eintreten. Für Angehörige oder Betreuende ist dies eine große Herausforderung voller Fragen.
Dieses Seminar richtet sich an Angehörige von Demenzkranken, private Begleitende und Nachbarschaftshelfer:innen und soll dabei unterstützen, die Demenz mit ihren individuellen Veränderungen zu verstehen. Neben der Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen der Erkrankung und ihren Auswirkungen erfahren Sie, wie Sie Verständnis für die Betroffenen und ihre Welt des Erlebens entwickeln können. So können Sie Veränderungen im Verhalten besser erkennen, einordnen und mehr Sicherheit in der Begleitung von Demenzkranken gewinnen. Es besteht die Möglichkeit zu Austausch und persönlicher Reflexion. Eine Teilnahmebescheinigung für Nachbarschaftshelfer:innen nach § 45 SGB XI kann ausgestellt werden.
Infoabend über die ehrenamtliche Mitarbeit im Ambulanten Kinderhospizdienst Osnabrück
Der ambulante Kinderhospizdienst Osnabrück unterstützt und begleitet Familien, in denen ein Kind, Jugendlicher oder junger Erwachsener lebensverkürzend erkrankt ist. Die Begleitung kann ab der Diagnosestellung erfolgen, weswegen häufig von einer Lebensbegleitung gesprochen wird. Qualifizierte Ehrenamtliche begleiten die Familien, orientiert an deren individuellen Wünschen. Die Begleitenden sind für das erkrankte Kind, die Geschwister und die Eltern häufig über viele Jahre da.
An dem Infoabend wird die Kinderhospizarbeit sowie der Qualifizierungskurs zur ehrenamtlichen Mitarbeit von haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden vorgestellt.
„Künstliche Intelligenz und Trauer – zwischen Unterstützung, Erinnerung und ethischer Verantwortung“
Der Verlust eines geliebten Menschen gehört zu den einschneidenden Erlebnissen im Leben. Der Trauerprozess ist dabei sehr individuell und lässt sich nicht über ein richtig oder falsch bewerten. Im Verlauf der Jahre haben sich zunehmend neue Trauerformate entwickelt. Dabei spielen beispielsweise diverse Formen von Trostkulturen oder auch wertorientierte Trauerbegleitung eine große Rolle.
Auch mit Blick auf die Künstliche Intelligenz gibt es Angebote in Form von sogenannten „Chatbots*“. Dies sind KI gesteuerte Dialogsysteme, mit denen menschenähnliche Gespräche geführt werden können – z.B. mit der Stimme der verstorbenen Person.
Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie Künstliche Intelligenz im Kontext von Trauer, Abschied und Erinnerung eingesetzt wird. Michael Brendel, Studienleiter für Digitalen Wandel und Theologie im Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen, wird mit seiner KI-Expertise, insbesondere im pädagogischen Bereich, einen Einblick in die Welt der KI geben. Gemeinsam mit Kathrin Rosen, Koordinatorin und Trauerbegleiterin im Osnabrücker Hospiz, werden sie in einem offenen Dialog die unterschiedlichen Perspektiven zusammenzuführen und einen reflektierten Austausch ermöglichen. Dabei werden sowohl praktische Anwendungsfelder als auch ethische, emotionale und gesellschaftliche Herausforderungen beleuchtet.
Angesprochen sind Fachkräfte aus Beratung, Pflege, Seelsorge, Bildung und Wissenschaft ebenso wie ehrenamtlich Tätige und alle Interessierten, die sich mit neuen Formen des Umgangs mit Verlust auseinandersetzen möchten.
*„Ein Chatbot ist ein automatisiertes Dialogsystem, das mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) und Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP) menschenähnliche Gespräche per Text oder Sprache führt, um Benutzeranfragen zu beantworten, einfache Aufgaben auszuführen und Informationen bereitzustellen, oft rund um die Uhr in Messaging-Apps, auf Websites oder in Apps. Er simuliert menschliche Konversationen, um Effizienz im Kundenservice, Marketing und Vertrieb zu steigern, indem er wiederkehrende Fragen beantwortet und Kunden durch den Prozess führt“
Zusatzausbildung Psychosoziale:r Berater:in
Zu einem kompetenten Umgang mit Menschen in schwierigen und belastenden Lebenssituationen gehören neben fachlicher Kompetenz im jeweiligen Arbeitsfeld vor allem auch psychologische und kommunikative Fähigkeiten. Diese Zusatzausbildung bietet Menschen, die begleitend oder beraterisch tätig sind oder tätig werden wollen, die Möglichkeit, vorhandene Ressourcen und Kompetenzen zu erweitern. Sie basiert auf dem Salutogenese-Konzept von Aaron Antonovsky und der Logotherapie und Existenzanalyse von Viktor E. Frankl. Daneben fließen systemische Aspekte ein. In der Zusatzausbildung werden vielfältige psychologische, kommunikative und beraterische Kenntnisse vermittelt.
Wir sprechen Menschen an, die im Hauptberuf oder im Ehrenamt in der Beratung, Erziehung, Therapie, Pflege oder im psychosozialen Arbeitsfeld (besonders in der Gemeindearbeit und in Selbsthilfegruppen) tätig sind.
Die Teilnahme am vorherigen Einführungsseminar wird empfohlen.
Das Wochenende vom 03. bis 04.07.2027 ist als Puffertermin für mögliche vorherige Kursterminausfälle (z.B. wetterbedingte Kursausfälle (Glatteis, Unwetter), Krankheit des Dozierenden, o.ä.) vorgesehen, daher bitten wir alle Teilnehmenden, sich dieses Wochenende vorsorglich freizuhalten.
Zusatzausbildung Personal Coach
Coaching zielt ab auf die Unterstützung und Begleitung von Menschen, die sich privat oder im beruflichen Umfeld verändern wollen oder müssen. Ein umfassend ausgerichtetes Coaching sieht den Menschen in seiner konkreten Alltags- und Lebenswelt und soll ein gelingenderes und erfolgreicheres Leben in all seinen Facetten befördern. Sie erwerben im Rahmen dieser Fortbildung eine fundierte Handlungskompetenz, die Sie befähigt, wirksame Prozesse zum gelingenderen Umgang mit schwierigen Lebenssituationen, zum Erkennen eigener Potenziale und Ressourcen, zur Ausrichtung auf selbstgesetzte Ziele – und zur Erweiterung subjektiv empfundener Grenzen bei Ihren Adressaten einzuleiten. Der integrative Coaching-Ansatz der Fortbildung basiert auf – Empowerment-Ansätzen (Herriger), der Logotherapie (Frankl), der evolutionären Systemtheorie (Arnold) und den alltags- und lebensweltorientierten Ansätzen (Thiersch). Die Fortbildung ist sowohl theoretisch fundiert als auch praxisorientiert.
Inhalt:
- Unterstützung und Begleitung von Menschen zu Autonomie, Alltags- und Lebenssouveränität, Selbstwertgefühl, Selbstverwirklichung und Selbstwirksamkeitserleben
- Entwicklung von Feldkompetenz in verschiedenen Coaching-Bereichen (Lern-, Gesundheits-, Change-, Sozialpädagogisches Coaching)
- Entwicklung eines eigenen Coaching-Stils
- Anwendung eines breiten Methodenspektrums (Potenzial-, Standort-, Zielanalyse)
Zielgruppen:
Beschäftigte in pädagogischen, sozialen und Gesundheitsberufen, in der Personal- und Organisationsentwicklung, Führungskräfte, sonstige Interessierte
Die Teilnahme am vorherigen Einführungsseminar wird empfohlen.
Das Wochenende vom 18. bis 19.03.2028 ist als Puffertermin für mögliche vorherige Kursterminausfälle (z.B. wetterbedingte Kursausfälle (Glatteis, Unwetter), Krankheit des Dozierenden, o.ä.) vorgesehen, daher bitten wir alle Teilnehmenden, sich dieses Wochenende vorsorglich freizuhalten.