Führungen
Kurse (7)
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Sanierungsführung
In einer Führung zur Theatersanierung erfahren Sie Hintergründe zum Bauvorhaben und erhalten Einblicke hinter die Kulissen des Theater am Domhof und in Räumlichkeiten, die die Notwendigkeit der Sanierung deutlich machen.
The Queer History of Osnabrück
Dass hinter dem kleinen Wort „queer“ kein Trend, sondern eine jahrtausendealte Historie steckt, verdeutlicht Lars Linnhoff in seinem Stadtrundgang The Queer History of Osnabrück.
Zu Fuß geht es durch die Osnabrücker Innenstadt und zu bekannten Orten, die für die queere Geschichte eine zentrale Rolle spielen. Lars Linnhoff erzählt von den frühesten Spuren queeren Lebens und schlägt einen Bogen bis in die Gegenwart, spricht über Ausgrenzung, Initiativen und Sichtbarkeit. Locker, humorvoll und auf Augenhöhe. Ohne den erhobenen Zeigefinger geht es um einen Austausch, der sensibilisieren kann für queere Lebensformen und für aktuelle Probleme, Wünsche und Forderungen.
Lars Linnhoff ist Herausgeber des Stadtplans The queer history of Osnabrück und Host des gleichnamigen Instagramaccounts. Er bietet thematische Stadtrundgänge zur lokalen LGBTQ+-Geschichte an und begleitete Queer Walks für die Kunsthalle Osnabrück. Für das älteste queere Kulturfestival Deutschlands, Gay in May, organisiert er Veranstaltungen. Weitere Informationen zu Lars und seiner Arbeit erhalten Sie hier: larslinnhoff.de
Wohnungslosigkeit in Osnabrück. Eine alternative Stadtführung
Obdachlosigkeit ist gerade im Winter für Betroffene extrem hart und auch gefährlich. Wie das Leben auf der Straße tatsächlich aussieht, wollen wir im Rahmen dieser alternativen Stadtführung erfahrbar machen. Wo kann man sich geschützt aufhalten, wenn es kalt und nass wird? Welchen Gefahren ist man ausgesetzt? Welche Hilfsangebote gibt es? Warme und regenfeste Kleidung ist empfohlen.
„Die Synagoge brennt. Wollt ihr mit?“ Die Pogromnacht 1938
Auf dem Marktplatz versammelten sich in der Nacht des 9. November 1938 SA-Männer in „Räuberzivil”, um die Synagoge in der Rolandstraße in Brand zu setzen. Ein „aufgeputschter Mob” verfolgte jüdische Familien, die aus ihren Wohnungen im benachbarten Schulgebäude vor den Flammen flohen.
Die Führung folgt den Spuren der Opfer und Täter und den Zuschauern der Pogromnacht. Sie zeigt Orte, wo man jüdische Männer mitten in der Nacht im Schlafanzug gewaltsam aus den Häusern holte und in die Zellen der Gestapo im Schlosskeller einsperrte. Am nächsten Tag wurden die Geschäfte jüdischer Kaufleute geplündert und verwüstet und die Männer – ebenfalls vor aller Augen – in Konzentrationslager abtransportiert.
Sanierungsführung
In einer Führung zur Theatersanierung erfahren Sie Hintergründe zum Bauvorhaben und erhalten Einblicke hinter die Kulissen des Theater am Domhof und in Räumlichkeiten, die die Notwendigkeit der Sanierung deutlich machen.
Auf den Spuren von NS-Tätern in Osnabrück
Der ILEX-Kreis, eine Gruppe von unabhängigen GeschichtsforscherInnen aus Osnabrück und Umgebung, hat jahrelang nach Personen recherchiert, die sich in Osnabrück dem NS-Regime widersetzten. Nach der Präsentation der Ergebnisse im Buch „Widerstand im Osnabrück der NS-Zeit“ wechselte der Kreis die Perspektive und beschäftigt sich In der Serie „Täter-Hetzer-Profiteure“ der „Osnabrücker Rundschau" mit Akteuren, die den NS-Terror vor Ort organisierten, unterstützten oder finanziell davon profitierten. Die Ergebnisse werden wieder in einer Ausstellung von Manfred Blieffert künstlerisch umgesetzt, die am 25. Oktober 2026 in der Gedenkstätte Augustaschacht eröffnet wird. Der Ilex-Kreis bietet begleitend eine Stadtführung zu seinen Forschungen an, bei der man u.a. erfährt, welche prominenten Nationalsozialisten Osnabrück besuchten, wo die SA in Osnabrück ihr Stammlokal hatte, wo die Gestapo ihre Gefangenen misshandelte und was im „Braunen Haus“ geschah.
Mit Anne Frank im Hinterhaus - Auf den Spuren der Osnabrücker Familie van Pels
Eine Führung mit Martina Sellmeyer zu den Lebensstationen der jüdischen Familie van Pels in Osnabrück. Hermann, Auguste und Peter van Pels versteckten sich zusammen mit der Familie von Anne Frank im Hinterhaus an der Prinsengracht 263. Anne erwähnt Peter van Pels in ihrem Tagebuch, gab ihm aber das Pseudonym Peter van Daan. Das Theater Osnabrück erinnert jetzt mit einer Auftragsoper an Peter van Pels (Premiere am 19.09.). Die Führung folgt den Osnabrücker Spuren der ursprünglich aus den Niederlanden stammenden Familie. Sie beginnt dort, wo Peters Großvater Aäron van Pels mit seiner achtköpfigen Familie ab 1915 lebte und führt über den Ort der ehemaligen „Israelitischen Elementarschule“ im Katharinenviertel, die Peter bis zur Flucht der Familie nach Amsterdam 1937 besuchte, zur letzten Wohnung der Familie an der Martinistraße.