Die Rolle der Osnabrücker Stadtverwaltung in der NS-Zeit
Die von Dr. Erich Gaertner geführte Stadtverwaltung war Teil der Verfolgungsstrukturen des NS-Staates. Sie gab die gelben „Judensterne“ aus, trug die Zwangsvornamen „Sara“ und „Israel“ in die Geburtsurkunden ein und sammelte Schmuck und Wertgegenstände der jüdischen Familien ein. Mitarbeiter wurden vom Oberbügermeister entlassen oder strafversetzt, weil sie mit einer jüdischen Frau verheiratet waren. Die Stadtverwaltung war nicht nur einer der beteiligten Akteure, sondern auch mit Abstand der größte Profiteur der „Arisierungen“, die zwei Todesopfer forderten. Gaertner ordnete persönlich den Abriss der Synagoge an und bereitete einen riesigen Aufmarschplatz für Propagandaveranstaltungen der Partei vor. Städtische Mitarbeiter begleiteten Deportationen, Bürgermeister Windgassen war beim Mord an Osnabrücker jüdischen Familien in Riga vor Ort.
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Der Eintritt ist freiIn den WarenkorbLoading...
- Kursnummer: 27A7302
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Donnerstag, 14.01.2027
19:00 Uhr -
Dozent:in:
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Veranstaltungsort:vhs I os, Bergstraße 8, Vortragssaal