Alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung für Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen in der Stadt Osnabrück
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Kinder brauchen Kindheit!
Warum brauchen Kinder immer mehr Therapien und sind in ihrer Entwicklung psychisch auffällig oder krank?
Diese Frage beschäftigt viele pädagogische Fachkräfte, da sich ihr Alltag zunehmend verändert und sie immer häufiger mit Kindern arbeiten, die in der Gruppe nicht so ohne weiteres integriert werden können.
Viele Bedingungen haben sich im 21. Jahrhundert verändert. Kinder werden immer früher in Bildungs-Institutionen betreut. Der Alltag ist für viele Familien stressiger geworden, da die Berufstätigkeit sehr viel Zeit und Raum einnimmt.
Was können Erzieherinnen und Erzieher leisten und wo sind definitiv die Eltern gefragt?
Die allermeisten Sorgeberechtigten möchten nur das Beste für ihr Kind, aber was genau ist „das Beste“? Ist es sinnvoll, Kinder schon im Mutterleib mit Mozartmelodien zu beschallen oder Kurse zur Teamfähigkeit für unter Dreijährige anzubieten? Wie und wann lernen Kinder laufen, sprechen? Welche Bedürfnisse haben sie?
Als Mitarbeitende einer Kindertageseinrichtung lernt man viele Kinder kennen und erlebt immer wieder, wie unterschiedlich sie in ihrer (Sprach)Entwicklung sind. Die einen beginnen früh ihre Sprache zu entwickeln, die anderen erst später. Dieser Vergleich entfällt bei den Eltern, da sie meist nur ihr eigenes Kind sehen. Es wird häufig von Kindern mehr erwartet als sie leisten können, besonders auf kognitiver Ebene. Der Freiraum für das selbstinitiierte Spielen und die sprachliche Interaktion mit den Peers bleiben oft auf der Strecke.
Diese Fortbildung stärkt pädagogische Fachkräfte, sich für die (sprachlichen) Bedürfnisse der Kinder einzusetzen und gibt fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse, insbesondere zum Thema Bindung, Gehirnforschung und freies Spielen.
Meike Evers, Erzieherin, Diplom-Montessori-Pädagogin und Fachkraft für Kinderschutz, selbstständige Dozentin, Traumapädagogin i. A. www.meikeevers.de
BaSiK – Sprache beobachten und dokumentieren
An diesem Fortbildungstag setzen wir uns kurz mit dem Begriff der Alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung theoretisch und praktisch auseinander. Dabei werden die Bereiche auditive Wahrnehmung, Mundmotorik, taktil-kinästhetische Wahrnehmung, emotionale-motivationale Kompetenz sowie soziale Kompetenzen betrachtet. Die Teilnehmenden lesen hierzu bitte im BaSiK Manual im Kapitel 4 (Aufbau des Beobachtungsverfahrens) die Kapitel 4.1 (Struktur); 4.1.1 (Fragen zum Kind) sowie 4.1.2 Basiskompetenzen).
Hauptaugenmerk liegt an diesem Tag aber auf dem Beobachtungsverfahren BaSiK (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen.
Sie erhalten Erkenntnisse über wichtige Marker und Orientierungspunkte der Sprachentwicklung und lernen, dass Beobachtungsverfahren im Alltag anzuwenden. Daneben ist es das Ziel, Ihre Sprachbildungskompetenzen weiterzuentwickeln und Sie so in der Arbeit mit den Kindern zu unterstützen.
Bitte bringen Sie einen Ü3-BaSiK-Bogen, sowie das Manual zum BaSiK-Verfahren mit zur Veranstaltung.
Referentin: Anne Trienen-Dierker, Logopädin, Multiplikatorin Alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung NRW, Soziale Arbeit B.A., Koordinatorin alltagsintegrierte Sprachbildung der Stadt Osnabrück
Starke Kinder – starke Sprache
Viele Kindergartenkinder sind mit schwierigen Lebensbedingungen und Belastungen konfrontiert. Doch schaffen viele dieser Kinder trotz der erhöhten Entwicklungsrisiken „leistungsfähige“ Persönlichkeiten zu werden.
Das Konzept der Resilienz legt den Fokus auf die Bewältigung von Risikosituationen. So werden Kinder frühzeitig für Stress- und Problemsituationen gestärkt. Dabei orientieren sich die Pädagogen an den Stärken und Ressourcen des einzelnen Kindes.
Resilienzförderung bewirkt aber auch, dass Kapazitäten für die Sprachentwicklung freigesetzt werden und die Fähigkeit zur Verbalisierung hilft, Resilienz zu unterstützen und zu ankern.
In dieser Fortbildung werden Grundlagen zum Thema Resilienz, Sprachentwicklung und deren Schnittstellen vermittelt.
Inhalte der Fortbildung:
- Grundlagen der Resilienz
- Entwicklung und Bedeutung der Resilienzforschung innerhalb der Pädagogik
- Förderung von Resilienz unter Berücksichtigung sprachförderlicher Strategien und Prinzipien im pädagogischen Alltag
- konkrete Ansatzpunkte und praktische Beispiele für den Berufsalltag
- Risikofaktoren
- Personale und soziale Ressourcen von Kindern- Schutzfaktoren
Referentin: Britta Bartoldus; Dipl. Sportwissenschaftlerin, Entspannungspädagogin, Fachkraft Psychomotorik, Präventionstrainerin
Wenn der Vulkan zu brodeln scheint - Was Kinder in herausfordernden Situationen in der Kita brauchen
Häufig werden pädagogische Fachkräfte im Kita-Alltag mit extrem herausfordernden Reaktionen und Verhaltensweisen von Kindern konfrontiert, für die das gewohnte „pädagogische Handwerkszeug“ nicht auszureichen scheint. Neue Erkenntnisse aus Hirnforschung und Psychotraumatologie machen deutlich, dass dieses Verhalten von Kindern aus der Perspektive „traumabasierten Verhaltens“ neu zu betrachten ist. Entsprechend der biografischen Belastungen und damit verbundener früher Prägungen haben diese Kinder (Über-)Lebensstrategien entwickelt, die z.B. mit starken Impuls-/Affektdurchbrüchen, Störungen des Bindungsverhaltens, stagnierender Lern-/Konzentrationsfähigkeit einhergehen. Die traumatischen Vorerfahrungen des Kindes haben somit nicht nur Auswirkungen auf sein eigenes Leben, sondern auch auf das Miteinander im pädagogischen Alltag. Hierbei wird der Bereich der Sprach(en)bildung nochmals besonders betrachtet.
An diesem Fortbildungstag werden zunächst Grundlagen der Traumapädagogik vermittelt. Im weiteren Verlauf des Tages haben die Teilnehmer:innen die Möglichkeit,
Anliegen aus ihrem Kitaalltag einzubringen. Im Fokus steht dabei die Frage: „Was braucht das Kind für eine bestmögliche Entwicklung in der Gruppe - oder darüber hinaus?"
Referentin: Helga Reekers; Diplom-Sozialpädagogin; Systemische Supervisorin und Institutionsberaterin; Masterclass-Ausbilderin/Supervisorin SPIN-DGVB, Fachpädagogin für Psychotraumatologie
Ich will nicht in die Kita gehen - Kinderängste verstehen und achtsam begleiten
Neben entwicklungsbedingten Ängsten (Angst vor fremden Menschen, vor dem Alleinsein, der Dunkelheit, vor Monstern unter dem Bett, …) können bei Kindern auch situative Ängste aus Krisen (schwierige familiäre Situationen, traumatische Ereignisse, Bindungserfahrungen im frühen Kindesalter, ...) entstehen, die häufig von Erwachsenen auf die Kinder übertragen werden. Diese Ängste können die Kinder psychisch zu sehr herausfordern, sie lähmen, ihre weitere Entwicklung stören und zu besonderem Verhalten führen. Manchmal entstehen hieraus nicht zu bewältigende innerseelische Konflikte. Hier sind die pädagogischen Fachkräfte gefordert, kompetent zu reagieren und die Kinder im Umgang mit emotional belastenden Themen und den damit verbundenen Veränderungen im Kita-Alltag gut zu begleiten.
Folgende Inhalte sind für diesen Fortbildungstag geplant:
- Entwicklungsbedingte und vorübergehende Kinderängste
- Anzeichen, die darauf hinweisen, dass die Angst zu viel Macht gewinnt
- Auswirkungen auf das Gehirn, den Körper und das Verhalten bei Angstgefühlen
- Interventionsmöglichkeiten und praktische „Alltagshelfer“
Referentin: Helga Reekers, Diplom-Sozialpädagogin, Ausbilderin/Supervisorin SPIN, Fachpädagogin für Psychotraumatologie
Die Welt entdecken - Worte finden - Über psychomotorische Wahrnehmungsspiele die Sprachkompetenzen erweitern
Die Handlungskompetenzen der Kinder werden über Psychomotorische Spiele erweitert.
In dieser Fortbildung werden leise Spiele ohne viel Power vorgestellt. Mit Spaß und Entdeckerfreude nehmen wir unsere Welt mit allen Sinnen wahr und lassen andere daran teilhaben. Die Spiele finden in den Innenräumen und in der Natur (Außengelände) statt. Entspannungsspiele lassen dann die Bewegungsstunden leise ausklingen.
Referentin: Eva Zurmühlen; Dipl. Ausbildungs-Referentin des DTB, Beraterin Markenzeichen Bewegungskita, Mitautorin „Kommunikation bewegt“, Referentin beim Psychomotorikkongress Renate Zimmer
Mit allen Sinnen - durch Wahrnehmungsförderung die Sprache unterstützen
In den letzten Jahren haben die Wahrnehmungsprobleme der Kinder im Kindergarten und in der Schule deutlich zugenommen. Dies zeigt sich u.a. in grob- und feinmotorischen Schwierigkeiten oder dem gezielten Richten und Halten von Aufmerksamkeit und Konzentration. Die hat auch Einfluss auf das Sprachverhalten der Kinder.
Dieses Seminar soll einen Einblick in die Grundlagen der Wahrnehmungsverarbeitung (sensorischen Integration) geben. Denn schon mit kleinen Hilfen im Alltag können diese Kinder unterstützt und gefördert werden und damit gleichzeitig die Sprachekompetenz gezielt fördern.
Inhalte der Fortbildung:
- Was ist Wahrnehmungsverarbeitung / sensorische Integration?
- Zusammenhang Sprache und Wahrnehmung
- Grundlagen der Tiefensensibilität / propriozeptives System
- Grundlagen des Gleichgewichts und Bewegungssinnes / vestibuläres System
- Grundlagen des Tast- / Berührungssinnes / taktiles System
- Grundlagen der Fein- und Grobmotorik
- Grundlagen von Tonus und Haltungshintergrund
- praktische Ideen für die Förderung im Alltag
Referentin: Britta Bartoldus; Dipl. Sportwissenschaftlerin, Entspannungspädagogin, Fachkraft Psychomotorik, Präventionstrainerin
Was ist schon normal? Zum Umgang mit auffälligem Kindern in der Kita (2 Tagesveranstaltung)
In der Kita begegnen wir Kindern, die sich in ihrem Verhalten sehr voneinander unterscheiden können. Welches Verhalten „normal“ ist, ist zunächst einmal davon abhängig, wie dieses von außen, auch durch die pädagogische Fachkraft, bewertet wird. Grundsätzlich gilt, dass Verhalten dynamisch ist und sich immer wieder verändern kann. Oft ist es als Reaktion auf die Umgebung zu sehen.
Offenbar zeigt eine wachsende Anzahl an Kindern bereits in der Kita so genanntes auffälliges Verhalten. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wie diese Kinder wahrgenommen, verstanden und begleitet werden können. Dies kann nur auf der Basis geschehen, dass das Kind nicht stigmatisiert und auf sein herausforderndes Verhalten reduziert wird. Vielmehr geht es darum, einen guten Umgang mit den herausfordernden Situationen zu finden.
Referentin: Suzanne von Melle, Diplom-Pädagogin, Mediatorin, Erwachsenenbildnerin im Bereich Frühkindlicher Bildung und Entwicklung, Referentin für Fortbildungen, Prozessbegleitungen und Praxisreflexionen für Mitarbeitende aus Kitas
Das 1x1 der Elterngespräche. Elterngespräche in der Kita von Anfang an erfolgreich führen
Elterngespräche gehören zum Kern der pädagogischen Arbeit in der Kita – sie können stärken, Vertrauen aufbauen und eine wertvolle Grundlage für die Zusammenarbeit mit den Familien sein. Gleichzeitig stellen sie Fachkräfte oft vor besondere Herausforderungen: Wie gelingt ein wertschätzender Einstieg? Was braucht es, um ein Gespräch zu strukturieren? Und wie können auch schwierige oder sensible Themen professionell angesprochen werden?
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit den Grundlagen gelingender Gesprächsführung und den Besonderheiten von Elterngesprächen in der Kita. Wir reflektieren unsere Haltung, erproben Methoden für eine klare und wertschätzende Kommunikation und entwickeln Strategien für herausfordernde Situationen. Ziel ist es, Sicherheit im Führen von Elterngesprächen zu gewinnen und praxisnahe Werkzeuge für den Alltag mitzunehmen.
Referentin: Suzanne von Melle, Diplom-Pädagogin und Mediatorin BMWA, Fachkraft im Kinderschutz, freiberufliche Referentin und Prozessbegleiterin in Kitas und im Bereich der Frühkindlichen Bildung
Stress lass nach (2 Tagesveranstaltung)
Im Berufsleben erleben wir vielfältige Belastungen. Häufig reagieren wir darauf mit Ärger, Unlust, oder sogar körperlichen Symptomen. Wünschen Sie sich mehr Gelassenheit? Eine andere Sicht der Dinge? Einen leichteren Umgang mit Belastung und Stress?
Achtsamkeit kann helfen. Sie beruhigt und bringt Sammlung. Sie ändert Botenstoffe im Gehirn und ändert Bewertungen. Sie führt dazu, Dinge anders sehen und erleben zu können und verändert dadurch Ihre Reaktion darauf. Die Besinnung auf das Hier und Jetzt kann helfen, aus eingefahrenen Verhaltensweisen und Denkmustern auszubrechen und in stressigen Situationen bedacht zu reagieren.
„Meditation (Achtsamkeit) hilft uns, ein glücklicheres und erfüllteres Leben zu führen“ (Dr. Britta Hölzel). Dazu brauchen Sie nur einige Minuten Zeit jeden Tag und die Bereitschaft, es zu tun.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns zunächst damit, wie wir Stress wahrnehmen und welche Sichtweise dahintersteht. Sie lernen erste einfache Achtsamkeitsübungen kennen und erfahren Ihre Wirkung.
Es werden Erkenntnisse für Alltagsintegrierte Sprachförderung und Sprachbeobachtung abgeleitet, um alle Kinder, mit denen Sie arbeiten, bestmöglich zu unterstützen.
Die Fortbildung gliedert sich in unterschiedliche Elemente aus Einzel-, Gruppenarbeit, Kurzvorträgen, Erprobung von Inhalten und Diskussionen. Dabei wird Wert auf den Austausch und die gemeinsame Ausarbeitung von Praxisableitungen gelegt.
Referent: Henry Prediger; Musikpädagoge, Stimmtrainer
Alltagsintegrierte Sprachbildung und BaSiK (2 Tagesveranstaltung)
An diesen beiden Fortbildungstagen setzen wir uns mit dem Begriff der Alltagsintegrierten Sprachbildung und Sprachförderung theoretisch und praktisch auseinander. Dabei werden die Bereiche auditive Wahrnehmung, Mundmotorik, taktil-kinästhetische Wahrnehmung, emotionale-motivationale Kompetenz sowie soziale Kompetenzen näher betrachtet.
Am zweiten Tag liegt das Hauptaugenmerk auf dem Beobachtungsverfahren BaSiK (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen).
Sie erhalten Erkenntnisse über wichtige Marker und Orientierungspunkte der Sprachentwicklung und lernen, dass Beobachtungsverfahren im Alltag anzuwenden. Daneben ist es das Ziel, Ihre Sprachbildungskompetenzen weiterzuentwickeln und Sie so in der Arbeit mit den Kindern zu unterstützen.
Bitte bringen Sie einen Ü3-BaSiK-Bogen, sowie das Manual zum BaSik-Verfahren mit zur Veranstaltung.
Referentin: Anne Trienen-Dierker; Logopädin, Multiplikatorin Alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung NRW, Soziale Arbeit B.A., Koordinatorin alltagsintegrierte Sprachbildung der Stadt Osnabrück
Was ist schon normal? (2 Tagesveranstaltung)
In der Kita begegnen wir Kindern, die sich in ihrem Verhalten sehr voneinander unterscheiden können. Welches Verhalten „normal“ ist, ist zunächst einmal davon abhängig, wie dieses von außen, auch durch die pädagogische Fachkraft, bewertet wird. Grundsätzlich gilt, dass Verhalten dynamisch ist und sich immer wieder verändern kann. Oft ist es als Reaktion auf die Umgebung zu sehen.
Offenbar zeigt eine wachsende Anzahl an Kindern bereits in der Kita so genanntes auffälliges Verhalten. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wie diese Kinder wahrgenommen, verstanden und begleitet werden können. Dies kann nur auf der Basis geschehen, dass das Kind nicht stigmatisiert und auf sein herausforderndes Verhalten reduziert wird. Vielmehr geht es darum, einen guten Umgang mit den herausfordernden Situationen zu finden.
Referentin: Suzanne von Melle, Diplom-Pädagogin, Mediatorin, Erwachsenenbildnerin im Bereich Frühkindlicher Bildung und Entwicklung, Referentin für Fortbildungen, Prozessbegleitungen und Praxisreflexionen für Mitarbeitende aus Kitas
Wir starten mit Gebärden - Lautunterstützende Gebärden (LUG) in der Kita
Der Einsatz von Gebärden gewinnt in Kitas immer mehr an Bedeutung. Sowohl für Kinder, die Deutsch als Zweitsprache erlernen, als auch für Kinder mit einer Beeinträchtigung bieten Gebärden viele Chancen. Sie verhelfen zu ersten kommunikativen Erfolgserlebnissen und können den Prozess der Lautsprachentwicklung unterstützen.
Aber wie starten wir mit Gebärden? Welche Gebärden sind wichtig und wie können wir diese kreativ im Kitaalltag nutzen?
Diese Fortbildung vermittelt den Teilnehmenden Strategien, wie Gebärden lautsprachunterstützend in der Kita eingeführt und genutzt werden können. Die Teilnehmenden lernen erste bedeutsame Gebärden mit Hilfe der Sammlung „SIGNbox“. Anhand einer Vielzahl von Praxisbeispielen und Materialien wird der Einsatz von Gebärden in verschiedenen Settings erprobt (Gebärden beim Spielen, in Ritualen, in der Bilderbuchbetrachtung). Ein weiterer Fokus liegt auf den Anwendungsmöglichkeiten des Programms „SIGNdigital“, zum Beispiel für die Förderplanung, Elternarbeit oder die Dokumentation von Namensgebärden.
Gebärden machen Spaß und sind ein Gewinn für jede Kita. Die Fortbildung gibt den Teilnehmenden den Mut und die Sicherheit, wirklich mit Gebärden zu starten.