Veranstaltungen für pädagogische Fachkräfte
Ansprechpartner
Kurse (2)
Loading...
Essen und Trinken am Lebensende - ein Seminar für Betreuungskräfte, Ehrenamtler:innen
„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“, so ein überliefertes Zitat von Sokrates. Darüber hinaus fördern gemeinsame Mahlzeiten die Gemeinschaft, sind Genuss und Lebensfreude, sind ein Ausdruck von Kultur und Identität. Essen und Trinken liefert Energie und Kraft. Was aber wenn Menschen am Lebensende weder Essen noch Trinken wollen? Ist der Verzicht von Nahrung sinnvoll, oder aber verhungern und verdursten Sterbende? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für Betroffene, deren Angehörige, Pflegende oder ehrenamtlich Unterstützende. Auf all diese Fragen möchten wir in dieser Fortbildung eingehen, weiter Fragen erörtern und versuchen praktische Antworten zu finden.
Vielfalt als Chance durch interkulturelle Sensibilisierung
Als Grundidee bietet das Tagesseminar den Teilnehmenden die Möglichkeit, unterschiedliche Lebensrealitäten sowie Werte und Normen von Menschen variabler kultureller Hintergründe im Vergleich zur eigenen Sozialisation zu reflektieren. Hierbei werden eigene Erwartungen fokussiert, wobei das Ziel ist, herausfordernde Situationen als Chance zu sehen und entsprechend positive Handlungsmöglichkeiten für ein gelingendes Miteinander zu erarbeiten. Entsprechende Voraussetzung für die Auseinandersetzung mit dem Thema ist eine große Offenheit, sich selbst in den Blick zu nehmen, von eigenen Erfahrungen zu berichten sowie gemeinsam praktische Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
Die Teilnehmenden sollen sensibilisiert werden, typische Fallstricke wie Stereotypisierung und essentialistische Ansichten über bestimmte kulturelle und ethnische Gruppen in ihrem Alltag zu vermeiden. Die Motivation besteht darin, anderen respektvoll auf Augenhöhe zu begegnen, und langfristig eine höhere interkulturelle Sensibilität und Kommunikationssicherheit zu entwickeln.
Didaktisch kommt ein Methoden-Mix zum Einsatz, der den Zugang zum Thema auf unterschiedlichen Ebenen ermöglicht – reflektorisch, spielerisch, Fallbeispiel-basiert sowie in den Formaten Vortrag, Diskussion, Partner*in- und Gruppenarbeit.