Veranstaltungen für pädagogische Fachkräfte
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Vielfalt als Chance durch interkulturelle Sensibilisierung
Als Grundidee bietet das Tagesseminar den Teilnehmenden die Möglichkeit, unterschiedliche Lebensrealitäten sowie Werte und Normen von Menschen variabler kultureller Hintergründe im Vergleich zur eigenen Sozialisation zu reflektieren. Hierbei werden eigene Erwartungen fokussiert, wobei das Ziel ist, herausfordernde Situationen als Chance zu sehen und entsprechend positive Handlungsmöglichkeiten für ein gelingendes Miteinander zu erarbeiten. Entsprechende Voraussetzung für die Auseinandersetzung mit dem Thema ist eine große Offenheit, sich selbst in den Blick zu nehmen, von eigenen Erfahrungen zu berichten sowie gemeinsam praktische Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
Die Teilnehmenden sollen sensibilisiert werden, typische Fallstricke wie Stereotypisierung und essentialistische Ansichten über bestimmte kulturelle und ethnische Gruppen in ihrem Alltag zu vermeiden. Die Motivation besteht darin, anderen respektvoll auf Augenhöhe zu begegnen, und langfristig eine höhere interkulturelle Sensibilität und Kommunikationssicherheit zu entwickeln.
Didaktisch kommt ein Methoden-Mix zum Einsatz, der den Zugang zum Thema auf unterschiedlichen Ebenen ermöglicht – reflektorisch, spielerisch, Fallbeispiel-basiert sowie in den Formaten Vortrag, Diskussion, Partner*in- und Gruppenarbeit.
(K)ein Tabu- kindliche Sexualität verstehen und begleiten
Kinder sind neugierig auf sich selbst und auf alles, was ihnen begegnet. Von Geburt an sind sie mit ihrem Körper, seinen Besonderheiten und Veränderungen beschäftigt. Mit allen Sinnen erkunden und entdecken sie ihre immer größer werdende Welt.
Diese Neugier und das Bedürfnis nach Geborgenheit, Zärtlichkeit und Nähe sind Äußerungen kindlicher Körperlichkeit und „Sexualität“, die sich von der Sexualität Erwachsener deutlich abgrenzt.
Die psychosexuelle Entwicklung von Kindern muss altersangemessen und grenzsensibel begleitet werden - auch als ein wichtiger Baustein zum Schutz vor sexuellem Missbrauch.
Hierzu gehört auch die Begleitung von kindlichen Körper – Erkundungsspielen („Doktorspiele“), unter Bedingungen, die grenzwahrend, dem Kinderschutz entsprechend und gleichzeitig akzeptierend sein können.
Zentrale Inhalte des Kurses:
- Kindliche psychosexuelle Entwicklung
- Umgang mit Unsicherheiten bei Körpererkundungsspielen
- Körperfreundliche und grenzwahrende, altersgerechte sexuelle Bildung
- Aufklärung als Schutz vor sexuellen Grenzverletzungen und Missbrauch
- Umgang mit Herausforderungen (z.B. verbale und körperliche Grenzverletzungen unter Kindern)
Zielgruppe Erzieher:innen, pädagogische Fachkräfte, Sozialarbeiter:innen