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Tagesfahrt nach Köln zum WDR und Deutschlandfunk
Bei einer kostenfreien Führung durch die Studios des WDR in der Kölner Innenstadt schnuppern wir die Studioluft von „Hart aber fair“, der „Sportschau“ oder des Regionalmagazins „Hier und Heute“. Die WDR-Besuchsleiter:innen erklären, wie die Studiotechnik funktioniert, wie die Redaktionen arbeiten und welche umfangreichen Vorbereitungen und Arbeitsschritte für die Produktion einer Sendung erforderlich sind. Dabei werfen wir auch einen Blick in die Fernsehregie und in ein Virtuelles Studio. Im zweiten Teil der Führung besuchen wir das denkmalgeschützte WDR-Funkhaus mit dem großen Sendesaal und dem Paternoster und erfahren Interessantes und Kurioses zur Geschichte des Westdeutschen Rundfunks. In einem Hörspielstudio erleben wir, wie „Kopfkino“ produziert wird.
Am Nachmittag sind wir zu Gast im Funkhaus Köln des Deutschlandradios – das 2024 sein 30-jähriges Bestehen feierte. Köln ist der Sendestandort für die zwei bundesweiten Hörfunkprogramme Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Nova. Die ebenfalls kostenfreie Führung durch das Funkhaus zeigt, wie Beiträge für die unterschiedlichen Verbreitungswege produziert werden und beleuchtet die verschiedenen Bereiche eines modernen öffentlich-rechtlichen Hörfunkbetriebs. Hier gehen die aktuellsten Nachrichten „on air“, aber auch hintergründige Sendungen für Radio und den Onlinebereich. In den Hörspiel- und Featurestudios entstehen Produktionen für das kulturelle Programm von Deutschlandfunk. Wir können eventuell bei laufenden Sendungen „reinschauen“ wie „Büchermarkt“ und „Kultur heute“ und vielleicht auch mit einer Redakteurin oder einem Redakteur diskutieren.
Neben dem Besuch der Sender gibt es auch Zeit für einen individuellen Bummel durch die Kölner Innenstadt. Die innerstädtische Fahrt zum Deutschlandradio erfolgt mit dem ÖPNV.
Reiseleitung: Karl Maier
Maria Lassnig und Edvard Munch
Erstmals werden Maria Lassnig (1919–2014) und Edvard Munch (1863–1944) in einer großen Doppelschau gemeinsam gezeigt. Die Ausstellung zeigt die erstaunlichen Parallelen in den Biografien und Werken der beiden auf.
Beide verbindet ein einzigartiger Umgang mit Farbe als gestalterisches Mittel und als starkes Ausdruckselement für das Innere. Zugleich sind es oftmals unbeachtete körperliche Empfindungen und Wahrnehmungsebenen, die hier in den Fokus rücken, künstlerisch reflektiert werden und so eigenwillige Bildfindungen hervorrufen.
Für Lassnig wie für Munch war das Malen mehr als nur eine künstlerische Technik. Es war eine Form der Selbst- und Weltbefragung.
Die Ausstellung umfasst über 180 Arbeiten, darunter diverse Hauptwerke, aber auch eher selten gezeigte Gemälde.
Picasso und die alten Meister
Peter August Böckstiegel hat frühe Werke von Pablo Picasso auf der berühmten „Sonderbund-Ausstellung“ 1912 in Köln sehen können und hielt fest: „Der frühe Picasso, zart in den Farben und Formen. Säle mit Werken der lodernden Flammenschrift van Gogh’schen Geistes. Die ruhige alte Haltung Gauguin’scher tropischer Urwaldwelt, märchenhafte Stille und Schönheit ausstrahlend. Munchs nordische Geisterwelt, vom Lebensstrom getragen. Werden und Vergehen in magischer Flüssigkeit, ziehen die Farbbänder. Dämonischer nordischer Spuk.“ In Kooperation mit dem Picasso Museum Münster zeigt die Ausstellung mit druckgrafischen Arbeiten Pablo Picassos (1881–1973) dessen Bezüge zu kunsthistorischen Vorbildern, vor allem auch der deutschen Kunstgeschichte.