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Latinale 2026: Die Bedeutung von Stimmen im poetischen Ausdruck
Der Abschluss der vorangegangenen Workshops. Die Latinale zum Thema Stimme und Atem: Federico Llera (Argentinien), Arthur Rose (Großbritannien) und Inna Krasnoper (Berlin) erkunden kreativ auf Englisch und Spanisch zusammen mit Schüler:innen und Studierenden welche Rolle der Atem und die Stimme für die Kreation von Dichtung ebenso wie für die Wahrnehmung poetischer Manifestation spielt. Dabei ist der Weg zur Musik, insbesondere zum Gesang nicht weit. Die Frage nach der Bedeutung der Stimme(n) im poetischen Ausdruck lässt außerdem darüber nachdenken, welche nichtmenschlichen Stimmen noch in Dichtung einfließen (Instrumente, Tierstimmen, etc.).
Infos und Anmeldung zu den Workshops unter LitOs-info@osnabrueck.de
Geld als Waffe. Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet
Wie entstehen Kriege? Und wie Frieden? Ulrike Herrmann untersucht große internationale Konflikte und analysiert, dass die Gründe nicht nur historisch, psychologisch oder politisch sind. Sondern dass oft ökonomische Faktoren ausschlaggebend sind. Sie zeigt am Beispiel Russlands, wie die wirtschaftliche Entwicklung des Landes permanente Kriege auch in Zukunft wahrscheinlich macht. Und sie beschreibt Chinas Aufstieg zur Supermacht und erklärt, wie Präsident Xi sein Land in eine ökonomische Sackgasse manövriert hat, die er mit seinen Aggressionen gegen Taiwan zu kaschieren versucht.
Ulrike Herrmann, geboren 1964 in Hamburg, Ausbildung zur Bankkauffrau, Absolventin der Henri-Nannen-Schule, Studium der Philosophie und Geschichte. Seit 2000 Wirtschaftskorrespondentin der taz. Sie ist Autorin zahlreicher SPIEGEL-Bestseller, zuletzt „Das Ende des Kapitalismus", der in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.
Geschichte(n) erzählen - Sharon Dodua Otoo liest aus "So, in etwa, ist es geschehen"
Sie sind auf dem Weg zum Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef Heinz Brockhaus, der ihr angeboten hat, sie mit dem Auto dorthin zu fahren. Amata ist in Eile, ihre Mutter wartet, wie jedes Jahr am 3. Mai. An diesem Tag jährt sich der Untergang der »Cap Arcona«, jene Katastrophe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die ihr Großvater nur knapp überlebt hat. Die Hitze drückt auf die überfüllten Straßen, die Fahrt wird immer länger, Brockhaus redet ununterbrochen, und Amata verliert die Fassung. Am Ende des Tages wird Brockhaus nicht mehr leben, und Monate später wird Amata vor Gericht stehen.
In 60 Tagen als Frau allein um die Welt
Reisen mit Lust und offenen Augen, Reisen mit Blick auf das Neue und Unerwartete, Reisen mit Überraschungen und Abenteuern. Astrid Kaiser ist bekennende Reisejunkie. In ihrem Buch erzählt sie in spannenden, bewegenden oder nachdenklichen Geschichten von Freuden und Gefahren, von Missgeschicken und Überraschungen, aber vor allem von vielfältigen menschlichen Begegnungen in aller Welt. Sämtliche hier geschilderten Erlebnisse sind authentisch und können dazu beitragen, Reisesehnsucht zu stillen oder Reiselust zu wecken. Die unterhaltsam aufgeschriebenen Reiseskizzen spielen auf allen Kontinenten – einschließlich Antarktis.
Die Reiseziele sind oft exotisch und bunt gemischt, wie z.B. Bhutan, Indonesien, Malediven, Mongolei, Nordkorea, Pakistan, Saudi-Arabien, Tibet, Usbekistan, Vietnam, Belize, Chile, Grönland, Guatemala, Kolumbien, Panama, Peru, Nicaragua, Benin, Botswana, Gabun, Uganda, Madagaskar, Namibia, Vanuatu, Tahiti, Palau. Dieses ungewöhnliche Reisebuch bietet Einblick in die Erlebnisse einer couragierten, reiseerfahrenen Frau und öffnet für alle Leser:innen den Blick auf den besonderen Reiz des Reisens als Lebensform.